Ehrenamtlich betätigten sich 13 Gymnasiasten einen Tag lang in der Seniorenresidenz St. Paul. Sie erfuhren viel Interessantes aus der Schulzeit der alten Menschen. Auch gemeinsames Singen stand auf dem Programm.
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Junge und alte Menschen tauschen sich in der Seniorenresidenz aus. FOTO: PRIVAT
Wittlich. Der "Ruanda-Tag", der einmal im Jahr am Peter-Wust-Gymnasium in Wittlich durchgeführt wird, war der Anstoß für den Besuch einer Gruppe von 13 Schülern der Klasse 9 c in der Seniorenresidenz St. Paul. Ziel war es, Spendengelder für die Menschen in Ruanda zu sammeln. Die Jugendlichen lassen sich für ihre ehrenamtliche Tätigkeit von ihren Eltern sponsern.
Die Idee einiger Schüler in diesem Jahr war es, sich in der Seniorenresidenz ehrenamtlich zu engagieren. Seniorenresidenzleiter Eric Schmitt und Sigrid Steffens, die leitende Pflegefachkraft des Sozialen Dienstes in St. Paul, gewährten den Schülern und ihrer Lehrerin Eva Bayer einen Blick in die Arbeit mit hochbetagten und dementen Menschen.
Nach der Theorie ging es dann in die Praxis. Beim Treffen von Jung und Alt wurde viel gesungen und anschließend nahmen die Bewohner anhand von Erinnerungen aus ihrer Schulzeit die Schüler mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Und die war nicht immer einfach, denn damals kam auch der Stock zum Einsatz.
Nach einem gemeinsamen Spaziergang im Garten begleiteten die Schüler die Bewohner zum Mittagessen in ihre Wohngruppe oder halfen in der Caféteria. Der Austausch der Generationen kam auf beiden Seiten gut an.
Fazit der Gymnasiasten: "Es ist schon was anderes, die Geschichten der damaligen Zeit in Geschichtsbüchern zu lesen oder hautnah von den Menschen zu hören, die die Zeiten selbst erlebt haben." red
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