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"Der beste Schoppen" - Der Titel geht ins Himmelreich an der Mosel

(Kröv) An der 19. Auflage des Wettbewerbs "Der beste Schoppen" haben fast 200 Gastronomen teilgenommen, mehr als 1400 Weine wurden getestet. Unter den Siegern waren neue Preisträger und ein Erstplatzierter, der zum zweiten Mal gewann.

19.07.2017
Petra Willems
 "Ja", schallte es aus den hinteren Reihen durch die Kröver Weinbrunnenhalle, als Albrecht Ehses, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier, den Sieger des Hauptpreises beim Wettbewerb "Der beste Schoppen" bekannt gibt. Der Jubel kommt von Sammy Hackländer, der mit seinem Betrieb "Himmelreich Weine - Essen und mehr in Graach" den Titel und damit 1000 Euro gewonnen hat.

Und das nicht zum ersten Mal, denn bereits 2016 gewann Hackländer, damals noch mit seiner alten Bar in Benkastel-Kues. Zwei der Siegerweine aus den elf Wettbewerbskategorien (siehe Zweittext) werden zudem im "Himmelreich" angeboten.

Und auch sonst sind die Gastronomiebetriebe aus dem Kreis Bernkastel-Wittlich vorne: Die besten Schoppenweinkarten der Region finden Weinfreunde in Graach, Bernkastel-Kues, Wittlich und Meerfeld sowie in Ediger-Eller (Kreis Cochem-Zell), weitere Preisträger kamen aus der ganzen Region zwischen Gerolstein und Trier, einer sogar aus Brandenburg (siehe unten).

Bevor die besten Schoppenwirte ihre Preise bei der 19. Preisverleihung des besten Schoppens Mosel (Moselweinkönigin Lisa Schmitt: "Damit ist der Preis nur ein wenig jünger als ich.") entgegennahmen, sind im Juni und Juli 1410 Weine von 269 Weinerzeugern im großen Test der offenen Ausschankweine von Mosel, Saar und Ruwer bewertet worden. 192 gastronomische Betriebe von Mosel, Eifel und Hunsrück sowie darüber hinaus hatten ihre Schoppenweine zum Wettbewerb eingereicht. Das Projekt wird gemeinsam von Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Industrie- und Handelskammer Trier, DLR Mosel, dem Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Rheinland-Pfalz und dem Verein Moselwein organisiert.

Mosel-Weinkönigin Lisa Schmitt, Staatssekretär Andy Becht vom Weinbauministerium, Jan Glockauer von der IHK Trier, Vizepräsident Lothar Weinand vom Dehoga-Landesverband, Christa Klaß für die Landwirtschaftskammer und Weinbaupräsident Rolf Haxel würdigten bei der Siegerehrung das Engagement der Teilnehmer in einer Talkrunde.

Extra: So erkennt man die Prämierungen
Die prämierten Weine erkennt man im Lokal an den Siegeln "Der Beste Schoppen" in der Weinkarte und auf den Flaschen. Die "Häuser der Besten Schoppen" haben mindestens drei Jahre im Wettbewerb für mindestens zwei Drittel ihrer Schoppenweine Auszeichnungen erhalten und sind mit einer speziellen Plakette gekennzeichnet. Bei dieser Auszeichnung wurde deutlich, dass auch Lokale außerhalb der Region ein gutes Schoppenweinangebot von der Mosel anbieten. Alle ausgezeichneten Betriebe und weitere Informationen gibt es auf www.derbesteschoppen.de