Das sagte eine Mehrzahl der Trainer und Manager in einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa über die Vorschrift, dass unter zwölf Akteuren auf dem Spielberichtsbogen sechs Deutsche sein müssen. Zuletzt waren es fünf einheimische Profis. Auf diese schrittweise Erhöhung hatten sich die Vereine im Oktober 2009 geeinigt.
«Die deutschen Spieler müssen diese fantastische Chance nutzen, die über die Jahre gewachsen ist», sagte ALBA Berlins Geschäftsführer Marco Baldi, «sie sollen das nicht als Artenschutz, sondern als Motiv verstehen, um sich dem Wettbewerb hundertprozentig zu stellen.»
Mit Auswirkungen der Quote rechnet Oliver Herkelmann, Manager von Phoenix Hagen, zudem bei der Qualität des Spiels: «Nach einem oder zwei Jahren Übergangzeit werden auch die Leistungen der deutschen Spieler überproportional steigen.»
Im Gegensatz zu vieler seiner Trainer-Kollegen geht Michael Koch von den Telekom Baskets Bonn hingegen davon aus, dass sich die Spielzeit deutscher Profis «nicht nennenswert steigern wird. Wir haben immer noch keine garantierten Minuten für deutsche Spieler.»
Marco van den Berg, Trainer von BBC Bayreuth, forderte vor dem Ligaauftakt an diesem Mittwoch, dass man noch weitergehen müsse, «bis es nur noch vier ausländische Spieler pro Mannschaft geben darf.» Wenn nur elf Profis für eine Partie gemeldet sind, reichen fünf Deutsche im Aufgebot, bei zehn Spielern vier Einheimische.
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