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Gladiators: Wann kommen die Verletzten zurück?

(Trier) Trier (mfr) Nach dem dritten Heimsieg der Saison gibt sich Marco van den Berg am Montagnachmittag gelöst. "Der Sieg war sehr wichtig für uns, gerade, weil wir gezeigt haben, dass wir auch ohne Simon und Kili gewinnen können", betont der Trainer von Basketball-Zweitligist Römerstrom Gladiators.

14.11.2017
Johannes Joos war beim 87:76 (50:32)-Heimsieg gegen die Heidelberg Academics die herausragende Figur auf dem Feld. 30 Punkte und 12 Rebounds sammelte der 22-Jährige am Sonntag. "Johannes war sehr stark, er wird immer besser", lobt Triers Trainer. Doch auch Stefan Ilzhöfer, Thomas Grün, Kevin Smit und Luka Buntic hebt van den Berg hervor. "Zudem hat Anton Shoutvin uns mit seiner Präsenz weitergeholfen. Er spielt frech, intelligent, bewegt den Ball gut und hat ein gutes Auge - er tut dem Team gut", findet der Gladiators-Coach.
Überraschend hatte Kyle Dranginis gegen Heidelberg nicht zur Startformation gehört, van den Berg schickte den US-Amerikaner erst nach sechs Minuten aufs Feld. Eine bewusste Entscheidung, wie der Trainer am Montag im Gespräch mit dem TV erklärt: "Nach den Eindrücken der vergangenen Spiele haben wir uns dazu entschlossen, ein wenig Druck von Kyle zu nehmen, er soll nicht mehr der alleinige Go-to-Guy im Team sein und fürs erste von der Bank kommen."
Unklar bleibt dagegen, wann Simon Schmitz und Kilian Dietz wieder einsatzbereit sein werden. Während Dietz Mitte der Woche nach Baden-Württemberg reist, um sich dort eine zweite Meinung zu seinem lädierten Knie einzuholen, läuft es auch bei Kapitän Schmitz noch nicht rund. "Wir schauen von Tag zu Tag", berichtet Marco van den Berg. Schmitz plagt sich nach einem Trainingsunfall mit einem Ödem im Rücken herum. "Ich will noch keine Prognose abgeben", sagt der Gladiators-Coach.
Am kommenden Wochenende treten die Gladiatoren derweil auswärts bei den Uni Baskets Paderborn an (Samstag, 19.30 Uhr). Mit einem Sieg bei den derzeit schwächelnden Ostwestfalen - drei Niederlagen aus den vergangenen vier Spielen - würde sich Trier endgültig wieder auf Augenhöhe mit den Teams in den Playoff-Rängen befinden.