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aus unserem Archiv vom 15. August 2012
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Höher, schneller, früher

Sommerurlaub ist für Andreas Seiferth seit zwei Jahren ein Fremdwort. In der vergangenen Saison, vor seinem Wechsel zum Basketball-Bundesligisten TBB Trier war er mit der A-2-Nationalmannschaft unterwegs. In diesem Jahr hat er den Sprung in den A-Kader geschafft.

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Hagen. "Ich bin gerade viel unterwegs", sagt "Andy", der in der vergangenen Saison einen großen Leistungssprung gemacht hat und beim Telefonat gerade auf dem Weg von Leipzig nach Hagen ist. "Dass ich in den A-Kader berufen wurde, war für mich schon eine Ehre", sagt der 209 cm große Brettspieler, "aber dass ich jetzt immer noch dabei bin, unter den letzten 15, damit hatte ich nicht gerechnet." Aber er hatte sich dieses Ziel gesetzt und sich vorgenommen, "alles dafür zu tun". Und es gab noch eine Überraschung: "Wir haben alle gedacht, dass der Kader vor dem Auftakt in Hagen noch einmal reduziert wird, vielleicht passiert das auch noch, aber bis jetzt haben wir darüber nichts gehört." Der 23-Jährige wird wohl auch, das lässt die Pressemitteilung des DBB vermuten, zumindest für die gesamte Vorrunde im Kader bleiben. "Ich bin auf meiner Position aber nicht die erste Option, das ist Tim Ohlbrecht." Der neue Bundestrainer Svetislav Pesic ("In etlichen Trainingsphasen merkt man, dass Henrik Rödl ein Schüler von ihm ist") setzt ihn eher auf der Positon des Power Forwards denn als Center ein. Auch wenn seine Einsatzzeiten noch gering sind, sieht er sich auf dem richtigen Weg. "Mit dem Aufrücken in den A-Kader hatte ich eigentlich erst in zwei Jahren gerechnet. Was aber nicht heißt, dass ich mich mit dem bisher Erreichten zufriedengebe." Als schwierigste Partie sieht er die in Bulgarien an. Die, auf die er sich am meisten freut, ist das Rückspiel gegen denselben Gegner "seiner Halle" in Trier am 5. September. Bis dahin gilt es, weiterhin hart an sich zu arbeiten. Seine Aussage, dass er vor Svetislav Pesic "richtig Respekt" hat und dass das Training (zwei Einheiten pro Tag) "echt hart" ist, überrascht nur die, die Pesic, der Deutschland 1993 zum EM-Titel führte, nicht kennen. Im 15er-Kader für die Vorrunde der EM-Qualifikation sind neben Seiferth noch Mathis Mönninghoff und Bastian Doreth als Neu-Trierer und Philip Zwiener und Maik Zirbes als Ehemalige dabei. Der Berliner Yassin Idbihi wurde vorerst gestrichen, da eine Sprunggelenkverletzung noch nicht völlig ausgeheilt ist.
Das Nationalteam startet am Samstag in Hagen (19 Uhr, Enervie-Arena) gegen Luxemburg in die Qualifikation zur EM 2013 in Slowenien. wir




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