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aus unserem Archiv vom 07. Juli 2012
Autor: Helmut Gassen Kommentare: Kommentare zeigen Ort: Gondenbrett Drucken  E-Mail

Eintracht Trier: 1:0 Sieg gegen Alemannia Aachen

Nach dem respektablen 1:1 Unentschieden gegen den luxemburgischen Spitzenclub Dudelange zeigte Eintracht Trier im zweiten Testspiel in Gondenbrett bei den Sporttagen des Mehlentaler SV auch gegen den Drittligisten Alemannia Aachen Einsatz und gewann mit 1:0 durch ein Tor von Neuzugang Markus Fuchs.

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Wenn ein Drittligist und ein Regionalligist ins Mehlental kommen, dann ist das schon ein sportliches Highlight im Prümer Land. Und diese fußballerischen Höhepunkte gibt es seit 1996 im Mehlental, diesmal trat Dauergast Eintracht Trier gegen Alemannia Aachen an und das lockte 550 Zuschauer zum Gonderather Sportplatz. Andy Arens, Organisator und Geschäftsführer vom Mehlentaler SV freute die gute Resonanz, die einen neuen Besucher-rekord darstellte. „Wir sind immer beharrlich daran am Arbeiten, interessante Begegnungen zu unseren Sporttagen zu bieten. Alemannia Aachen wollten wir schon viele Jahre hier haben, es hat aber terminlich bisher nie geklappt. Eintracht Trier, die nun schon zum sechsten Male hier sind, wollten sich auch diesmal gerne ihren Fans präsentieren“, so Arens.  

Eintracht-Trainer Roland Seitz schickte mit Markus Fuchs, Henry Onwuzuruike und Igwa Amaechi drei Neuzugänge ins Spiel. „Es war ein guter Test für uns weil wir einen höherklassigen Gegner hatten der eine gute Qualität hat und schon weiter in der Saison-vorbereitung ist wie wir, was man an der Spritzigkeit gesehen hat. In der ersten Halbzeit hatten wir ein bisschen Glück, aber je länger das Spiel gedauert hat, umso mehr haben wir uns das Ergebnis auch verdient. Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden“, so der Cheftrainer.

Die Schwarz-Gelben aus der Kaiserstadt hatten mit Neuzugang Sascha Rösler von Fortuna Düsseldorf in der ersten Spielhälfte gleich mehrere Chancen zum Torerfolg, doch es klappte nicht, was auch an der guten Leistung von Trierers Torwart Andreas Lengsfeld lag. Alemannia Aachen war zwar spielerisch klar besser, aber die Eintracht setzte dem einen starken Einsatz und Ausdauer entgegen, was dann auch in der 73. Minute durch das 1:0 von Neuzugang Markus Fuchs belohnt wurde. Die Moselaner traten nur mit einer Spitze an, ein Problem, das Trainer Roland Seitz schon länger hat. „Wir haben momentan vorne dieses Problem, das wissen wir. Aber wir haben nur einen Stürmer und sind auf der Suche nach einem neuen“.

Aachens Trainer Ralf Aussem hatte in der zweiten Spielhälfte neun Spieler auf einen Schlag ausgewechselt, was den Spielfluss bei den Aachenern störte. „In der ersten Spielhälfte haben wir ein richtig gutes Spiel gezeigt, es gab viele Tormöglichkeiten, nur im Abschluss hat es noch ein bisschen gehapert. Nach der fast gesamten Auswechslung der Mannschaft kam ein Bruch rein, es gab viele unnötige Aufbaufehler wodurch es dann auch zur Niederlage kam“, sagte Aussem.

Eintracht Trier: Lengsfeld, Hollmann, Brighache, Kröner, Kuduzovic, di Gregorio, Lewerenz, Zittlau, Pagenburg, Abelski, Onwuzuruike, Fuchs. Igwa, Hess, Spang, Anton

Alemannia Aachen: Flekken, Krumpen, Schwertfeger, Kefhir, Andersen, Borg, Streit, Rösler, Demai, Stehle, Olayengbesi, Heller, Baumgärtel, Erb, Brauer, Müller, Marquet

Zuschauer: 550
Schiedsrichter: Thorsten Schlösser (SV Mehring)
Tore: 1:0 Markus Fuchs (73.)


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