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Fußball: „Rote Teufel“ krabbeln aus dem Keller

(Kaiserslautern) Mit einem 3:0 (2:0) im Südwest-Duell gegen den SV Sandhausen hat Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern gestern vor 19.856 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion den zweiten Sieg im vierten Spiel des Fußballjahres 2017 eingefahren. Die Gastgeber zeigten sich vor allem in der Offensive durchschlagskräftiger als bisher.

17.02.2017
(jüb) Die „Roten Teufel“, die mit dem als Afrikacup-Sieger nach Hause gekehrten Kameruner Jacques Zoua, aber ohne den ansonsten „gesetzten“ Osayamen Osawe,  in einer offensiven 4-4-2-Aufstellung begannen, konnten viele  Ehemalige im Dress der Kurpfälzer willkommen heißen. Gleich sechs (!)  Profis im Kader der Sandhäuser hatten früher schon einmal das FCK-Trikot getragen. 

Ein Ex-Lauterer, Denis Linsmayer, sorgte mit einem Linksschuss an die Latte (20.)  für die erste große Chance der Gäste. Doch nur kurz darauf (26.)  nutzte Zoua ein Missverständnis in der SVS-Abwehr aus spitzem Winkel außerhalb des Strafraums zum Führungstreffer der Hausherren. Der Kameruner prüfte SVS-Torwart Knaller nur drei Minuten später mit einem scharfen Distanzschuss, Halfar vergab eine weitere gute Gelegenheit aus kurzer Distanz.
Gegen die im Rückzugsverhalten ungeordnet und konfus wirkenden Kurpfälzer blieb der FCK weiter am Drücker. Die Folge war das 2:0 (34.) durch Marcel Gaus  im Anschluss an eine Ecke von Sebastian Kerk. Dabei blieb es bis zur Pause.

Sandhauen  brachte nach Wiederbeginn mit dem Ex-Lauter  „Richie“ Sukuta-Pasu und Tim Kister zwar zwei frische Offensivkräfte, doch die Deckung der Hausherren, in dieser Saison bisher das Prunkstück, erwies sich als sattelfest. In der 76. Minute vergab Kerk nach einem schulbuchmäßig vorgetragenen Konter  freistehend zwar  das 3:0.  Für die endgültige Entscheidung sorgte jedoch der für Halfar eingewechselte Osayamen Osawe  mit einem feinen Linksschuss aus kurzer Distanz. (79.) 

Der FCK überzeigte mit einem druckvollen Angriffsspiel, aus dem Kerk und Halfar als ständige Antreiber heraus ragten. Mit sieben Punkten aus den ersten vier Pflichtspielen des Jahres 2017 haben die Pfälzer sich vorerst einmal von den gefährdeten Rängen abgesetzt.

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