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aus unserem Archiv vom 18. Mai 2012
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Drei Teams im Fokus des Abstiegskampfs

Seit dem vergangenen Wochenende ist die Luft raus, was den Kampf um die Meisterschaft der Kreisliga B Mosel/Hochwald angeht. Pellingen hat sich Platz eins durch den Sieg in Schöndorf gesichert. Beide Mannschaften könnten aber noch entscheidend Einfluss auf die Abstiegsfrage nehmen.

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Butzweiler. Die einzige offene Frage in der Kreisliga B Mosel/Hochwald ist die Frage nach dem zweiten direkten Absteiger und dem Teilnehmer an der Relegation. Während die SG Hermeskeil die besten Voraussetzungen mitbringt (11., 31 Punkte), steht die SG Gusenburg (13., 25 Punkte) gewaltig unter Zugzwang. Dazwischen liegt noch die SG Butzweiler (28 Punkte). Nur mit einem Sieg hat die SG Gusenburg noch die Chance, die Relegation zu erreichen - eine Butzweiler-Niederlage vorausgesetzt. Doch ausgerechnet jetzt muss die akut abstiegsgefährdete SG nach Pellingen, wo der Meister sich mit einem Sieg von den eigenen Zuschauern in die A-Klasse verabschieden will.
"Wir können uns nicht darauf verlassen, dass Pellingen uns einen Gefallen tut", sagt Ewald Spang, Vorsitzender der SG Butz weiler/Newel. "Unser Ziel ist es, selbst den fehlenden Punkt zu holen, um den Relegationsplatz Zwölf zu sichern." Doch auch Butzweiler bekommt es mit einem Spitzenteam zu tun. "Schöndorf hat gegen Pellingen vor eigenem Publikum während der Kirmes verloren", weiß Spang. "Ich bin sicher, dass die eine gehörige Portion Wut im Bauch haben werden." Dennoch ist sich Spang sicher, dass die Elf des derzeitigen Trainers Willi Oster auch gegen Schöndorf eine Chance hat. "Schöndorf ist auswärts nicht so bärenstark wie zu Hause und hat schon des Öfteren zwei Gesichter gezeigt."
Dass es für die SG Butzweiler sogar noch für den direkten Klassenerhalt reichen könnte, hält Spang indes für unwahrscheinlich. "Sollten wir unser Spiel gewinnen, schauen wir natürlich, was Hermeskeil macht. Doch daran denken wir im Moment noch nicht. Vorrangiges Ziel ist es, den Relegationsplatz zu sichern und über die Relegation die Klasse zu halten."
Wie groß die Chancen sind, dieses Ziel zu erreichen, wird zu einem großen Teil auch am eigenen Nervenkostüm liegen. "Wir haben eine sehr junge Mannschaft, die solch wichtige Spiele nicht gewohnt ist und oftmals zu grün reagiert. Das war nicht nur beim 2:2 in Kordel das Problem, sondern zieht sich über die gesamte Saison", sagt Spang und verweist darauf, dass es in der Mannschaft derzeit keine ausgemachte Führungspersönlichkeit gebe. "Dazu kommen noch einige Langzeitverletzte, die uns schon seit vielen Wochen fehlen." Es wird sich zeigen, ob die junge Butzweiler Mannschaft reif genug ist. mab

 




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