Fußball-Rheinlandliga: Wer patzt zuerst an der Spitze?
Auf der Zielgeraden der Saison in der Fußball-Rheinlandliga können sich nur wenige Mannschaften entspannt zurücklehnen. Für die meisten lautet die Parole: Punkten um jeden Preis.
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SG Badem/Kyllburg/Gindorf - FV Engers (Samstag, 16 Uhr, Rasenplatz Kyllburg) Selbst SG-Trainer Wolfgang Neumann spricht von einem "Sechs-Punkte-Spiel". "Wir wollen endlich den Deckel auf das Thema Klassenerhalt machen", sagt Neumann, "auf dem Papier ist das das einfachste der noch ausstehenden Spiele." Bis auf Sebastian Berg sind die Eifeler komplett. Neumann: "Der Deckel muss drauf." SG Stadtkyll - TuS Koblenz II (Samstag, 17 Uhr, Rasenplatz Auw) "Deckel drauf" hat bei der Elf aus der Schneifel die gegenteilige Bedeutung. Eine Niederlage würde den Abstieg bedeuten. Es ist nicht nur die missliche Lage des Aufsteigers, der mit dem Rücken an der Wand steht, der einen Sieg unwahrscheinlich erscheinen lässt, sondern auch der Vergleich der Formkurven. Während die Gastgeber mit nur sieben Punkten in der Rückrundentabelle auf dem vorletzten Platz stehen, stellt die TuS mit 31 Punkten das zweitbeste Team der zweiten Saisonhälfte. Spfr. Eisbachtal - FSV Trier-Tarforst (Sonntag, 14.30 Uhr, Rasenplatz Nentershausen) Nicht in der besten, aber in besserer Besetzung als zuletzt tritt der FSV bei den Eisbachtalern an. Nicht nur, um Mehring Schützenhilfe zu leisten, sondern vor allem aus Eigeninteresse will die Mannschaft von Trainer Stefan Fries aus Nentershausen etwas mitnehmen, "weil man nicht weiß, was in der Liga noch passiert". Ausfallen werden David Schmitz, Thorsten Oberhausen (beide verletzt) und Philipp Hermes. Fries ist optimistisch, "wenn wir endlich ein frühes Gegentor vermeiden". VfB Linz - SV Morbach (Sonntag, 14.30 Uhr, Kunstrasenplatz Linz) Die Gastgeber können sich noch nicht in Sicherheit wiegen, für Morbachs Trainer stellt sich "die Charakterfrage", weil die restlichen Spiele nur noch statistische Bedeutung haben. Nach den zuletzt erzielten Resultaten ist Morbach als Favorit anzusehen, zumal Linz mit nur 14 Punkten das zweitschwächste Heimteam der Liga stellt. Für Nalbach ist die Partie "eine Charakterfrage". SV Mehring - FC Karbach (Sonntag, 14.30 Uhr, Kunstrasenplatz Auf der Lay) Für den Tabellenführer zählen angesichts des Kopf-an-Kopf-Rennens an der Spitze nur Siege. Karbachs ist aber ein unangenehmer Gegner. "Eine spielstarke Mannschaft mit einer gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern", urteilt SVM-Coach Michael Schmitt. Mehring muss ohne Christoph Eifel auskommen, der sich in Morbach eine Knieverletzung zuzog. Bisher scheint nur sicher, "dass das Kreuzband heil geblieben ist" (Schmitt). Der Einsatz von Jon Becker ist fraglich. TuS Mosella Schweich - SG Mülheim/Kärlich (Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasenplatz) Zu Hause soll der Mosella jetzt das gelingen, was in Engers verbockt wurde - der Klassenerhalt. Gelegenheit dazu bekommt dieselbe Formation wie bei der 2:5-Pleite am Rhein. Florian Pelzer ist nach wie vor grippekrank. wir
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