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aus unserem Archiv vom 20. Januar 2013
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"Lieber Gott, lass das Spiel bitte bald zu Ende sein"

Da wäre mehr für die Trierer Miezen drin gewesen: Obwohl der Bundesliga-Spitzenreiter Buxtehuder SV keinen Sahnetag erwischt hatte, verloren die Moselaner ihr Auswärtsspiel bei den Norddeutschen mit 21:28 (10:14). "Wir sind an eigenen Undiszipliniertheiten gescheitert", ärgerte sich Triers Trainer Jörn Ilper.
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Buxtehude. Ob das schon ein schlechtes Omen war? Weil das Trikot von Carolin Schmele fehlte, musste Triers Toptorschützin mit einem roten Trainingsshirt auflaufen - ihre Rückennummer 13 wurde mit Tape-Band aufgeklebt.
Nach zwölf Minuten war Trier in Schlagdistanz (3:4), mit einem Zwischenspurt zog Buxtehude jedoch auf 10:4 davon. Weil die Gastgeber aus der Nähe von Hamburg jedoch nicht groß aufspielten, ergab sich für die Miezen in der zweiten Halbzeit beim Stand von 14:16 noch einmal die Chance, den Tabellenführer in Bedrängnis zu bringen - doch Schmele vergab einen Wurf zu überhastet. So zog Buxtehude peu à peu davon. Am Ende hieß es standesgemäß 28:21 für den BSV.
"Bis zur 38. Minute haben wir die Partie noch offen gehalten. Hätten wir heute eine normale Leistung gebracht, hätten wir an einem Punkt kratzen können", haderte MJC-Trainer Jörn Ilper, der vor allem die Chancenverwertung seines Teams kritisierte: "Darüber müssen wir sprechen."
Beide Mannschaften leisteten sich eine Reihe von Fehlpässen und Fehlwürfen. "Ich bin sehr unzufrieden. Eine solch hohe Fehlerquote hatten wir schon lange nicht mehr. Nach 50 Minuten habe ich gedacht: ,Lieber Gott, lass das Spiel bitte bald zu Ende sein\'", stöhnte Buxtehudes Trainer Dirk Leun trotz des Siegs.
Bei den Miezen machte sich bemerkbar, dass Schmele (Rückenprobleme), Silvia Solic und Christina Cabeza-Gutiérrez (Folgen einer Krankheit) nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte in die Partie gegangen waren. So blieb Ilper ein versöhnliches Fazit: "Wir haben in Buxtehude keine Punkte verloren, die wir eingeplant hatten."

Lasterfahrer gibt Starthilfe


Nach einer nächtlichen Rückfahrt mit Hindernissen (wegen Batterie-Problemen musste ein schwedischer Lasterfahrer dem Miezen-Bus Starthilfe geben) bleiben Trier zwei Wochen Zeit bis zum letzten Spiel gegen ein Team aus den Top vier der Liga. Am 2. Februar empfangen die Miezen den VfL Oldenburg. Danach, am 16. Februar, folgt das erste Endspiel im Kampf um den Klassenerhalt bei den Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern.
Buxtehuder SV - DJK/MJC Trier 28:21 (14:10)
Buxtehude: Lenz, Krause - Deen (6), Klein (3), Wode, Lütz, Fischer (3/2), Kaiser, Kohler (n.e.), Stapelfeldt (5), Lamp, Langkeit (3), Oldenburg (5), Hayn (3)
Trier: Bocka, Flöck, Kockler - Zelmel (2), Czanik (2), Schmele (3/1), Vallet (1), Adeberg (5), Derbach (2/1), Solic (5/3), Jelicic (1), Cabeza-Gutiérrez bl

 



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Da wäre mehr für die Trierer Miezen drin gewesen: Obwohl der Bundesliga-Spitzenreiter Buxtehuder SV keinen Sahnetag erwischt hatte, verloren die Moselaner ihr Auswärtsspiel bei den Norddeutschen mit 21:28 (10:14). "Wir sind an eigenen Undiszipliniertheiten gescheitert", ärgerte sich Triers Trainer Jörn Ilper.
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