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Laufen und Abnehmen – los geht’s! - Trainingspläne Woche 8

30 TV-Leser nehmen zurzeit an der Laufschule von Bitburger 0,0 % und dem Trierischen Volksfreund teil. Ihr Ziel ist der Trierer Stadtlauf am 25. Juni. Woche für Woche sporteln sie gemeinsam nach den Plänen der Laufexperten von getfit. Zwar steht hier das sportliche Ziel – der erfolgreiche Zieleinlauf an der Porta Nigra – oben an, doch sie merken auch, wie der Körper fitter und die Figur immer definierter wird.

01.06.2017
An einem regelmäßigen Fitnesstraining führt beim Abnehmen kein Weg vorbei. Viel körperliche Bewegung steigert den Energieverbrauch und lässt das Fett schwinden. Wie viel man mit Laufen verbrennt, hängt von Alter, Gewicht, Geschlecht und der Laufgeschwindigkeit ab. Aber im Schnitt kann man um die 250-300 kcal pro 30 Minuten verbrennen.
 
Weiterer Vorteil: Muskelmasse wird gebildet. Joggen ist nicht nur großartig für die Ausdauer, man bringt damit auch den ganzen Körper in Form: Die Beine werden trainiert und schlanker, aber auch Po und Bauch profitieren von der Joggingrunde. Der Aufbau von Muskeln hilft dabei langfristig, schlanker zu werden. Denn je größer die Muskelmasse eines Menschen ist, desto höher ist auch sein Grundumsatz, also der Energieverbrauch bei Ruhe.

Denn selbst ohne jegliche Bewegung verbrennt der Körper Fett, bei Männern etwa 1700, bei Frauen durchschnittlich 1100 Kalorien pro Tag.  Bei Menschen, die sich nur sehr wenig körperlich betätigen und daher wenig Muskelmasse haben, liegt der Grundumsatz in der Regel deutlich niedriger als bei Sportlern, daher verbrennen sie auch im Schlaf weniger Fett. Denn während die Muskelzellen nachts aktiv sind und Energie verbrauchen, dösen Fettzellen untätig vor sich hin.
 
Abnehmen ist nur dann möglich, wenn der tägliche Kalorienverbrauch den so berechneten Energieumsatz unterschreitet und somit eine „negative Energiebilanz“ entsteht. Das heißt, mit Essen und Trinken weniger Kalorien zu sich zu nehmen, als man verbraucht.  Mit Ausdauertraining, wie eben Laufen, kurbelt man den Stoffwechsel an. Wenn man sich richtig ausgepowert hat, bleibt der Stoffwechsel auch nach dem Ende des Trainings noch eine Zeitlang erhöht und die Pfunde purzeln.
 
Wie man mit Joggen abnimmt, hängt auch von der eigenen körperlichen Fitness ab. Wer plötzlich öfter läuft, verbrennt mehr Kalorien als sonst und macht den ersten Schritt in Richtung negative Energiebilanz. Hat man gerade erst mit dem Laufsport begonnen, genügen langsame Laufeinheiten – oder Alternativen wie Walking – um die Fettverbrennung des Körpers anzukurbeln. Läuft man regelmäßig und ist sportlich aktiv, sollte man seine Laufeinheiten so gestalten, dass sie fordern und ordentlich einheizen. Das geht beispielsweise mit Intervallläufen – sprich mit abwechselnden Tempoläufen.

Außerdem gilt: Wer häufiger in die Laufschuhe schlüpft, bei dem ist der Nachbrenneffekt größer. Doch Achtung: Kalorienverbrennen ist nicht gleich Kalorienverbrennen. Wird der Körper stark beansprucht, greift er zunächst auf Kohlenhydrate als schnelle Energielieferanten zurück. Den Fettpolstern geht es also nicht direkt an den Kragen. Hier gilt es, herauszufinden, wie der eigene Körper auf Tempo und Dauerläufe reagiert.

Purzeln die Pfunde anfangs nur langsam oder – im Gegenteil – der Zeiger auf der Waage wandert trotz Laufeinheiten in die falsche Richtung, liegt das daran, dass man in den Beinen, aber auch in den Armen, die mitschwingen und im Bauch- und Rückenbereich die Muskulatur stärkt.
 
Geduld ist dabei wirklich wichtig, denn nach dreimal Laufen ist noch kein Wunder geschehen. Jetzt sollte man unbedingt am Ball blieben: Gesunde Ernährung, weniger Fett und Zucker, dafür mehr Eiweiß kurbeln den Stoffwechsel und die Fettverbrennung an.  Nicht zu unterschätzen ist auch die Tatsache, dass man beim Laufen Stress abbaut, der oftmals dafür verantwortlich ist, dass sich zum einen hartnäckiges Bauchfett festsetzt und zum anderen, dass man öfter zum Kühlschrank schreitet.