Schmerzmittel vor dem Lauf nutzen wenig und schaden dauerhaft
Beim Deutschen Schmerzkongress 2010 in Mannheim stellten Dr. Michael Küster vom Schmerzzentrum Bonn und Professor Dr.
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Kay Brune von der Uni Erlangen-Nürnberg die Ergebnisse einer Studie vor, die sie beim Marathon in Bonn durchgeführt hatten. Demnach hatte mehr als die Hälfte der Teilnehmer vor dem Start Schmerzmittel eingenommen.
Die Wissenschaftler betonten, diese Läufer hätten ein zwei- bis sechsfach höheres Risiko für Gesundheitsprobleme wie Kreislaufversagen, Erbrechen, blutige Durchfälle und blutigen Urin. Schwere Nebenwirkungen wie Magen-Darmblutungen und Nierenversagen seien ausschließlich bei Sportlern aufgetreten, die Schmerzmittel verwendet hatten. "Zahlreiche Teilnehmer von Langstreckenläufen, Langstreckenradrennen und Langstreckenschwimmveranstaltungen leiden unter akuten Störungen der Nierenfunktion und der Funktion des Magen-Darm-Traktes", so Brune. Manche müssten nach der sportlichen Höchstleistung operiert werden und verlören Teile der inneren Organe. ml
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