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Starke Partner des Laufens: Krafttraining und Stretching - Trainingspläne Woche 4

(Trier/Bitburg) Für ein kraftvolles Laufen trainieren die Profis von „get fit“ mit den Teilnehmern der Bitburger 0,0% Laufschule gleich verschiedene Muskelpartien: Auch Übungen für Rumpf, Schultern und Arme stehen auf ihrem Trainingsplan. Nur so sind die Läufer optimal auf den Start beim Trierer Stadtlauf am 25. Juni vorbereitet.

04.05.2017
Wer Ausdauer-Training mit Kraft-Training verbindet, behält seine Form – und wird ein besserer Läufer. Daher sollten auch Läufer solche Einheiten unbedingt in ihren wöchentlichen Trainingsplan integrieren. Wer sich etwa zweimal pro Woche für nur 25 bis 30 Minuten motiviert, wird bereits Effekte spüren. Für Läufer ist es besonders wichtig, jene Körperbereiche zu trainieren, die während des Ausdauertrainings kaum beansprucht werden: Brust, Schulter, Bauch, Arme und Rücken. Das verbessert das Körper- und Gleichgewichtsgefühl.  Dafür eignen sich Liegestütze, Planks, Kniebeugen und Hüfteheben.
 
Das zusätzliche Training hat gleich mehrere Vorteile. Zunächst einmal wird Muskelmasse aufgebaut, was sich wiederum positiv auf den eigenen Grundumsatz auswirkt. Darüber hinaus bleiben die Muskeln elastisch und beweglich. Besonders den Sportlern, die im fortgeschrittenen Alter sind, kommt dies zugute. Doch das Krafttraining bewirkt noch mehr: Eine gestärkte und trainierte Muskulatur ist weniger verletzlich; der Körper wird im Allgemeinen stabiler. Dies fördert die Koordination und optimiert die Haltung beim Laufen. Mit mehr Kraft im gesamten Körper kann man so nicht nur sicherer und ökonomischer, sondern auch schneller laufen. Zu wenig kräftige Muskulatur kann nämlich  dazu führen, dass die Körperspannung abnimmt  und der Läufer zusammensinkt. Das verkürzt unter anderem die Schritte und führt zu weniger Leistung.
 
Neben dem Krafttraining ist auch das Stretching Bestandteil des Programms der Bitburger Laufschuhe. Dehnen kann das Verletzungsrisiko minimieren, die Beweglichkeit erhöhen, die Regeneration nach dem Training verbessern und die natürliche Grundspannung der Muskeln unterstützen. Zudem fördert das Dehnen das Körpergefühl.  Gerade Läufer leiden häufig an verkürzter Muskulatur. Typische Beispiele sind der hintere Oberschenkel, der Hüftbeuger, aber auch Sehnen und Gewebe wie die Achillessehne oder das Iliotibialband bereiten vielen Läufern chronische Probleme.  Mit dem Dehnen sorgt man dafür, dass sich Muskeln wieder entspannen können. Wenn diese ausgedehnt sind, erholen sie sich schneller. Muskeln, die  dauerhaft eine erhöhte Spannung aufweisen, können Verletzungen auslösen und das Lauftempo ausbremsen.
 
Ausdauer, Kraft, Flexibilität: All das trägt zum effektiven Laufen bei. Denn Laufen ist Ganzkörpersport. Das Optimale nimmt nur der Läufer aus sich heraus, der mit einem ganzheitlich trainierten und gekräftigten Körper an den Start geht.