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Laufgemeinschaft Mittelmosel feiert 25. Geburtstag

(Leiwen) Zigtausende Kilometer bei unzähligen Trainingsläufen und Wettkämpfen, viele Stunden geselligen Beisammenseins und mehr als 18 000 an Läufer verteilte Flaschen Wein: Das ist die Bilanz zum 25-jährigen Bestehen der Laufgemeinschaft Mittelmosel (LGM) Leiwen.
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Leiwen. Bei einer Feierstunde im Vorraum der Leiwener Schulturnhalle blickten Vereinsmitglieder und Gäste auf die Geschichte des Vereins zurück, der sich seit 2008 verstärkt um die Jugendarbeit kümmert und damit den Grundstein für die nächsten 25 Jahre gelegt hat.
Zunächst musste der seit Gründung des Vereins aktive Vorsitzende Albert Rosch den Gästen allerdings ein Paradoxon erklären: Erst seit 25 Jahren gibt es die LGM, doch der traditionelle Mittelmosellauf über zehn Kilometer wurde bereits 28-mal ausgetragen. Die Erklärung: "In den ersten drei Jahren wurde der Lauf von der Tennisgemeinschaft organisiert." Doch am 9. Dezember 1986 fanden sich zunächst neun aktive Laufbegeisterte zusammen, um die LGM zu gründen.
Mittlerweile sind es über 60 Mitglieder, darunter ein Drittel Kinder und Jugendliche. Mehrere Ehrengäste beglückwünschten bei der Feier den Verein in Grußworten, darunter der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Schweich, Berthold Biwer, und seine Neumagener Kollegin Christiane Horsch, Weinkönigin Hannah Junk mit Prinzessin Katja, Sponsoren und mehrere Sportfunktionäre. Herbert Pies würdigte für die Stefan-Andres-Gesellschaft Schweich den von der LGM und der LG Schweich gemeinsam ausgetragenen Andres-Lauf als "dynamischste Veranstaltung, die mit dem Moseldichter zu tun hat".
Andres wäre sicher nicht bei dem nach ihm benannten Lauf dabei gewesen, aber wohl beim anschließenden Umtrunk. Denn auch die Geselligkeit zählt zu den Zielen der LGM und wurde bei zahlreichen Aktivitäten großgeschrieben. Als letzter Redner ergriff Ferdinand Kremer das Wort. Der zweite Vorsitzende des Vereins dankte im Namen aller Vereinsmitglieder dem Vorsitzenden Albert Rosch und der Schriftführerin Ursula Schneider für ihr 25-jähriges Engagement.
"Noch nie hat einer von euch beiden bei einem Lauf gefehlt, denn dann hätte es diese Läufe nicht gegeben", sagte Kremer. Ein Ziel kündigte Kremer für das nächste Vereinsjubiläum an: "Wenn wir alt sind in 25 Jahren, dann wollen wir den ersten Rollator-Lauf organisieren." mer
volksfreund.de/laufen

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