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aus unserem Archiv vom 08. August 2012
Autor: Holger Teusch Kommentare: Kommentare zeigen Ort: Klagenfurt/Trierweiler Drucken  E-Mail

Almkönigin aus Trierweiler

Der Ausbildung wegen ist Mo nique Hinzen von Trierweiler nach Österreich gezogen. In Kärnten hat sich die 20-Jährige in den vergangenen Monaten einen Namen als Triathletin gemacht.

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Klagenfurt/Trierweiler. Monique Hinzen hat sich eingelebt im Süden Österreichs. "Auf die Frage ,Wo kummst\'n her?\' sage ich immer: ,Geborn in Nürnberg und aufgwochsen in Trier ... kennen\'s dos?\'", erzählt die 20-Jährige. Und dann ist sie wohl genauso stolz wie jeder von der Mosel, wenn sie hört: "Ma jo, freili ... Weinberge hobts ihr do a."

Radfahren ist ihre Leidenschaft


Seit gut einem Jahr lebt Monique Hinzen in Klagenfurt. Nachdem sie wie ihre drei älteren Geschwister das Abitur am Trierer Humboldt-Gymnasium abgelegt hatte, reiste sie quer durch Österreich, um sich um einen Physiotherapie-Studienplatz zu bewerben. In Kärntens Landeshauptstadt hat es geklappt.
Und auch sportlich hat sich Hinzen weiterentwickelt. Radfahren war schon immer ihre Leidenschaft. "In der Oberstufe bin ich jeden Tag bei jedem Wetter entweder direkt oder über Umwege von Trierweiler zur Schule gefahren", erzählt die Sportlerin vom RV Schwalbe Trier. 2011 gewann sie die Damen-Einzelwertung beim Feller 20-Stunden-Radmarathon.
Dem Ausdauersport auf zwei Rädern blieb Hinzen auch in Österreich treu. Beim Kärntener Radmarathon errang sie als schnellste Frau bei der Fahrt auf die 2038 Meter hohe Eisentalhöhe den Titel der Nockalmkönigin. Zum Radfahren kam aber noch Laufen und Schwimmen. Hinzen wurde Triathletin.
Beim Vorbereitungsrennen auf den Ironman Austria, Hinzens zweiten Triathlon, belegte sie auf der Olympischen Distanz (1500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren, zehn Kilometer Laufen) den dritten Platz in der Altersklasse der 18- bis 24-Jährigen (F18-24). Weil sie in Klagenfurt lebt, wurde Hinzen außerdem als Kärntener Meisterin geehrt.
Wie bei diesem Rennen war die Trierweilerin auch beim Ironman jüngste Teilnehmerin. "Schwimmen ist von den drei Disziplinen eindeutig meine schlechteste", sagt Hinzen. Entsprechend groß war ihre Aufregung vor den 3,8 Kilometern im Wörthersee (1:49:48 Stunden). In ihrer Spezialdisziplin, 180 Kilometer auf dem Rad (5:58:19 Stunden), konnte Hinzen den Rückstand auf die in der F18-24 Führende verringern. Doch Katja Schuhnagl (München, Endzeit: 11:52:39 Stunden) hatte nach dem Schwimmen mit 35 Minuten schon zu viel Vorsprung, als dass Hinzen beim abschließenden Marathonlauf (42,195 Kilometer, 4:17:23 Stunden) den einzigen Hawaii-Ironman-Startplatz in der F18-24 noch hätte erringen können. Trotzdem war sie nach 12:13:20 Stunden im Ziel überglücklich. Zumal sie in ihrer Kategorie als Austrias Ironman-Champion geehrt wurde. Und im kommenden Jahr klappt es vielleicht auch mit der Hawaii-Qualifikation.
volksfreund.de/laufen




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