Rund 400 Teilnehmer weniger kamen im vergangenen Jahr zum Trie rer Stadtlauf. Die Traditionsveranstaltung bleibt aber einzige Ausdauersportveranstaltung im ehemaligen Regierungsbezirk Trier mit mehr als 2000 Teilnehmern.
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Der Zieleinlauf über die Simeonstraße ist der stimmungsvolle Höhepunkt der Trierer Stadtlauf-Strecke. TV-Foto: Holger Teusch
Trier/Mertesdorf. Die Konstellation war ungünstig: Der Feiertag Fronleichnam am Donnerstag vor dem Rennen und der Beginn der Sommerferien, darauf führt Nicolas Klein den Teilnehmerrückgang beim 28. Trierer Stadtlauf zurück. 2137 Läufer wurden im Ziel registriert. "Diese Konstellation wird es in den nächsten Jahren nicht geben. Deshalb sind wir sicher, dass es auch wieder mehr Läufer werden", sagte Klein, der zusammen mit Andreas Rippinger die Doppelspitze des Vereins Trierer Stadtlauf bildet.
Es sei dieser unerschütterliche Optimismus, dem die Veranstaltung die Stellung als einer der ältesten ununterbrochen durchgeführten Stadtläufe in Deutschland verdankt, sagte der Vorsitzende des Trierer Stadtsportverbands Heinz Peter Kann, der gemeinsam mit dem Trier-Saarburger Sportkreisvorsitzenden Felix Jäger (Kell am See) die Jahreshauptversammlung verfolgte. Fast auf Null auf ging die Jahresrechnung 2011 des neuen Schatzmeisters Oliver Schindler. Einnahmen von 84 189 Euro standen Ausgaben in Höhe von 84 855 Euro gegenüber.
Als Erfolgsgeschichte bezeichnet Klein die Zusammenarbeit mit den Organisatoren des Trie rer Altstadtfestes. Mit Blick auf die 29. Stadtlauf-Auflage habe es bereits erste Gespräche gegeben. Viel ändern soll sich indes bei den Läufen am 24. Juni nicht. Verzichtet wird lediglich auf eine Staffelung des Startgelds nach Meldezeitraum (siehe Extra). Außerdem will man unmittelbar nach der Veranstaltung die Helfer einladen. Fortgeführt wird die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Trier, die 2012 ihr 50-jähriges Bestehen feiert.
Ideen gesucht
Für das Jubiläumsjahr 2013 suchen die Stadtlauf-Macher aber noch nach Ideen. Den Zieleinlauf durch die Porta Nigra verlegen, lautet Volkhart Roschs Vorschlag. Die Verbindung Triers zu den Römern sollte man auch bei der größten Breitensportveranstaltung in Deutschlands ältester Stadt mehr in den Vordergrund stellen, sagt das Trierer Leichtathletik-Urgestein. Römische Legionäre, die das Startsignal mit einem Horn geben, wären eine Möglichkeit, meint der 72 Jahre alte pensionierte Lehrer.
Über solche Ideen freut sich das Vorstands-Trio: "Wir sind für alle Vorschläge dankbar, müssen aber natürlich prüfen, ob sie realisierbar sind", sagt Rippinger. Weitere Informationen unter volksfreund.de/laufen
Extra
Nach oben durch die Maximalbeträge des Vorjahres gedeckelt sind die Startgebühren beim 29. Trierer Stadtlauf. Unabhängig vom Anmeldezeitpunkt werden für eine Startnummer 2 Euro (Wochenspiegel-Bambinilauf), 6,50 Euro (Volksfreund-Jugendlauf über 1800 Meter), 10 Euro (Sparkassen-Publikumslauf über 4200 Meter), 13 Euro (SWT-Firmenlauf über 4200 Meter), 16 Euro (RWE Zehn-Kilometer-Lauf) oder 20 Euro (Hafen-Trier-Halbmarathon) fällig. Anmeldung im Internet: www.triererstadtlauf.de teu
Leckeres Frühstück einmal anders: Ausgedehnt und zusammen mit Freunden und oder Familie findet ein Brunch in der Regel am Wochenende statt. Ein Brunch ist die Mischung aus Frühstück und Mittagessen. mehr...
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