Der fünfmalige Olympiasieger war im vergangenen Jahr an der internen Qualifikation für die Spiele in London klar gescheitert. «Ich hatte einfach nicht die Zeit, mich wie gewünscht vorzubereiten und musste Kompromisse eingehen. Nun habe ich die Art der Vorbereitung, die mich richtig gut schwimmen lassen kann.»
Für Australiens Cheftrainer Leigh Nugent hingegen ist es «fraglich», ob Thorpe zu der Form seiner Olympiasiege von 2000 und 2004 zurückfinden kann. Zudem empfahl er Thorpe die Rückkehr auf seine damaligen Spezialstrecken 200 und 400 Meter Freistil.
Thorpe hatte nach seinem gescheiterten Comeback zuletzt mit seiner Biografie für Aufsehen gesorgt. Darin gestand er Depressionen und Selbstmordgedanken. Um sich für die WM in Barcelona (19. Juli bis 4. August) zu qualifizieren, müsste sich Thorpe bei den australischen Trials vom 26. April bis 3. Mai in Adelaide durchsetzen.
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