So spannend wie noch nie ist der sechste ING Europe-Marathon Luxemburg verlaufen. Der Äthiopier Teferi Bacha entschied nach 42,195 Kilometern den Sprint einer fünfköpfigen Spitzengruppe für sich. 7798 Läufer erreichten das Ziel. Die Veranstalter sprechen von 100 000 Zuschauern.
Podcast
Fotostrecke
Rund 8000 Läufer aus aller Herren Länder haben sich am Samstag von der Luxexpo im Osten Luxemburgs durch die Hauptstadt des Großherzogtums geschlängelt. TV-Fotos (5): Holger Teusch
Luxemburg. "Das war das spannendste Rennen, das ich in Luxemburg jemals gesehen habe", sagte Erich François - und wer konnte dem Renndirektor widersprechen? Innerhalb von nur zehn Sekunden erreichten die schnellsten fünf Läufer, allesamt aus Afrika, das Ziel. Ein kleiner Wermutstropfen blieb für Sieger Teferi Bacha: Der 27-Jährige aus Äthiopien blieb in 2:15:42 Stunden 13 Sekunden über dem drei Jahre alten Streckenrekord des Kenianers Mohamed Msandeki Ikoki. 13 Sekunden, die ihn 1000 Euro Extra-Prämie kosteten. Für seinen Sieg erhielt der Ostafrikaner 6000 Euro.
Auf den gleichen Gesamtbetrag kam Rael Kiyara. Die Kenianerin (27) setzte sich früher aus einer fünfköpfigen Spitzengruppe ab. Kiyara erhielt 5000 Euro Siegprämie und 1000 Euro für die Verbesserung des Streckenrekords um mehr als fünf Minuten auf 2:34:28 Stunden. Die Prämien sind nach Laufzeiten gestaffelt. Kiyara fehlten 29 Sekunden zur nächsten Stufe - und 1000 Euro.
Vier Läuferinnen blieben unter der Bestzeit von 2:39:58 Stunden - ein Indiz für die guten Laufbedingungen. So strömten wieder Tausende (die Organisatoren sprechen von 100 000 Zuschauern) auf die Straßen, um die Läufer anzufeuern. Am Glacis, wo die Läufer über die Rote Brücke kommend erstmals die Kernstadt erreichten, und am Knuedler, wo das Rennen auf einer Leinwand übertragen wurde, gab es keine freien Zuschauerplätze mehr. 40 Samba-Gruppen und die Bands des gleichzeitig stattfindenden All-American-Festivals sorgten auch auf den Streckenabschnitten für Abwechslung.
Im Halbmarathon durften sich die Luxemburger über einen Gesamtsieg freuen. Patrick Lenertz siegte in 1:12:12 Stunden vor dem Franzosen Pascal Godart (1:12:20) und Pierre Weimerskirch (Lux./1:13:02). Schnellste Frau war die Französin Louiza Belhadad in 1:24:22 Stunden. Die 18-jährige Pia von Keutz von der TG Konz erreichte als Gesamt-Fünfte und Gewinnerin der Juniorinnenwertung über 21,1 Kilometer in 1:30:17 Stunden das beste Resultat einer Deutschen. teu
Leckeres Frühstück einmal anders: Ausgedehnt und zusammen mit Freunden und oder Familie findet ein Brunch in der Regel am Wochenende statt. Ein Brunch ist die Mischung aus Frühstück und Mittagessen. mehr...
Finden Sie uns auf Facebook und auf Twitter | Kommentare: Kommentar schreiben