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aus unserem Archiv vom 26. Juli 2012
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Trierer Kickboxer holt Titel bei WM in Kroatien

Mehr als 1000 Kämpfer aus 30 Nationen sind zur Weltmeisterschaft der World Kickboxing Federation ins kroatische Varazdin gereist. Der Trierer Kai Kraff siegte souverän, Nora Schepsky scheiterte knapp im Finale.

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Trier. Kai Kraff schlug im Halbschwergewicht bis 81 Kilo im Sportkarate bereits am ersten Kampftag alle Gegner und wurde nach 2007 in 2011 zum dritten Mal Weltmeister. Auch im Kickboxen schlug der Trierer seinen Finalgegner aus Ungarn klar. Als Doppel-Weltmeister fuhr Kraff nach Trier zurück.: "Ich bin zwar voll im Training, kam aber ohne eigene Erwartungshaltung nach Kroatien. Vielleicht war das auch das Geheimnis des Erfolgs." Hinter dieser Aussage stecken um die 80 Turniersiege des gelernten Bankkaufmanns aus Trier, darunter bereits zwei WM-Titel aus 2007 und 2011.
Der Inhaber des Kampfsportzentrums Dragon im Trierer Norden trat in Kroatien nicht nur als Kämpfer, sondern auch als Trainer an. Seine Meisterschülerin Nora Schepsky startete in den härtesten Disziplinen Vollkontakt (mit Tritten zu den Beinen des Gegners) und K1 (mit Knietechniken). Schepsky hat schon bei der WM in Italien 2011 im Vollkontakt überzeugt und zweimal das Finale erreicht.
In Kroatien traf Schepsky im K1-Halbfinale auf Anastasia Shamonova aus der Ukraine. Shamonova siegte knapp in einem harten Kampf über drei Runden. "Hier trafen die beiden besten Vollkontakt-Kämpferinnen der WM aufeinander", kommentierte Trainer Kraff. Shamonova gewann auch das Finale.
Im Vollkontakt-Kickboxen mit Lowkicks (Tritte zu den Beinen) erreichte Nora Schepsky das Finale gegen die Lokalmatadorin und kroatische Boxmeisterin Marina Horvat. Diesen Kampf hatte der von den Leistungen der Damen beeindruckte Veranstalter auf den Abend mit ausgesuchten Finalkämpfen verlegt - eine richtige Entscheidung, wie sich herausstellen sollte.
Runde eins ging an die quirlige Kroatin, Runde zwei an die mit ihrer krachenden Rechten und ihren Lowkicks punktende Deutsche. Runde drei musste die Entscheidung bringen - und am Ende sahen die Kampfrichter Marina Horvat mit einem Punkt vorn. Zum zweiten Mal nach Italien 2011 wird Schepsky Vize-Weltmeisterin und bestätigt damit ihre Position in der Vollkontakt-Weltspitze. jp




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