Der Frühling ist da. Und damit die Zeit, in der viele Sportmuffel planen, endlich Bewegung in ihren Alltag zu bringen. Doch wie lässt sich die richtige Sportart finden? Der TV listet ein paar Tipps auf, die teilweise banal klingen, aber dennoch von vielen nicht beherzigt werden.
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Nordic Walking, Radfahren und Fitnesstraining im Studio: Diese Aktivitäten stehen bei Neueinsteigern hoch im Kurs. Neben der Wahl der richtigen Sportart sind für bisherige Sportmuffel aber auch noch andere Aspekte wichtig. Fotos: dpa
Vor der Wahl des richtigen Sports steht die Beantwortung zentraler Fragen: Sind sie eher Einzelkämpfer oder ein Mannschaftstyp? Wollen sie mit Sport ihr Gewicht reduzieren? Wollen sie sich verausgaben oder es ruhig angehen lassen? Und wollen sie Sport nur zum Spaß betreiben oder sich später in Wettkämpfen messen?
Wer unsicher ist, welcher Sport zu einem passt, kann sich in Schnupperkursen schlaumachen. Sie werden von vielen Vereinen und Verbänden angeboten. Auch ein Probetraining im Fitness-Studio macht Sinn.
Die Sport- und Bewegungsformen sind so breit gefächert, dass jeder Nichtsportler seine Passion finden sollte. Wichtiger als die Sportart sind aus Sicht vieler Sportmediziner anfangs jedoch vor allem zwei Dinge: Wer sich bewegt, muss Spaß dabei haben und darf sich nicht überfordern. Einige Neueinsteiger halten sich nicht daran und verspüren schnell mehr Frust als Lust.
Sportneulinge sollten den Trainingseinstieg sorgsam planen. Wenn etwas weh tut: Pause einlegen. Bei Müdigkeit: Training abbrechen.
Menschen ab einem Alter von 45 Jahren (Männer) und 55 Jahren (Frauen) empfiehlt der deutsche Sportärztebund vor einem intensiveren Sport-Einstieg ein Belastungs-EKG.
Jüngeren, bislang sportlich nicht aktiven Menschen, wird dagegen nicht generell eine sportmedizinische Untersuchung ans Herz gelegt. Übergewichtige oder Menschen mit einer Krankheit sollten sich allerdings auf jeden Fall im Vorfeld checken lassen.
Wer ohne eine richtige Vorbereitung von null auf hundert durchstartet, riskiert Verletzungen. Zur Vorbereitung zählen eine richtige und funktionelle Kleidung (siehe TV vom 11. April) und ein Aufwärm-Programm. Mit ihm werden die Muskulatur, Gelenke, Sehnen und das Herz-Kreislauf-System für die Belastung gewappnet.
Um am Ball zu bleiben, sollte ein regelmäßiges Training in den Tagesablauf fest integriert werden. Wer sich zudem langfristige Ziele setzt, wird nicht frühzeitig enttäuscht.
Eltern, die für ihre Kinder auf der Suche nach einer geeigneten Sportart sind, sollten den Sprösslingen die Chance geben, mehrere Sportarten auszuprobieren. Denn auch hier gilt: Ohne Begeisterung für eine Sache ebbt das Interesse schnell ab. Ungeachtet dessen müssen die Eltern bei der Auswahl von Beginn an die auf sie zukommenden Kosten (zum Beispiel für Training und Ausrüstung) sowie den Zeitaufwand mit ins Kalkül ziehen. bl
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