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Die große Sorge um den Nachwuchs

Dossier zum Thema: Spochtipedia

21.06.2017
Interview: Andreas Arens
Sie sind nicht nur Trainer der Oberliga-Wasserballer des SSV Trier, sondern seit 15 Jahren auch Fachwart im Schwimmverband Rheinland. Was sind hier Ihre primären Ziele?
Ahnen Vor allem geht es mir darum, Nachwuchs für diese Sportart, die so viel verlangt, aber auch jede Menge bietet, zu gewinnen.Aber das ist sehr schwierig. Selbst Strafen für jene Clubs, die keine Jugendmannschaft haben und Belohnungen für solche, die sich hier engagieren, haben nicht den gewünschten Effekt erzielt.

Der deutsche Wasserball durchläuft derzeit eine Krise - sowohl auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene. Wie erklären Sie sich das?
Ahnen Auf der oberen Ebene hat man wohl zu lange auf zu viele ausländische Spieler gesetzt und den eigenen Nachwuchs vernachlässigt. Auf lokaler Ebene haben immer mehr Vereine mit zu geringen Trainings- und Spielzeiten in Bädern zu kämpfen.

Was sind Ihre Ziele für die nächsten Jahre?
Ahnen Ich bin jetzt 55 Jahre, werde in viereinhalb Jahren pensioniert. Dann hätte ich Zeit, um noch mal einen neuen Anlauf zu wagen, um die Kinder und Jugendlichen an den Wasserball heranzuführen.