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Netflix-Boom: Das hat der Streamingdienst 2016 zu bieten

08.01.2016

Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1997 hat sich Netflix zu so etwas wie der eierlegenden Wollmilchsau des Video-on-Demand-Geschäfts entwickelt. Im vergangenen Jahr waren es nach eigener Aussage über 65 Millionen registrierte Nutzer, die sich regelmäßig bei der Internet-Videothek bedienen. Die Tendenz ist rapide steigend, denn: Netflix gab unlängst bekannt, in 130 weitere Länder zu expandieren und entwickelt sich mehr und mehr zur weltweiten Alternative zum herkömmlichen Fernsehen. Lesen Sie hier, warum der Anbieter so erfolgreich ist und worauf sich die Kunden 2016 freuen können.

Erschwinglich

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Die Basis-Variante von Netflix, bei der bereits ohne Limit geschaut werden kann, kostet pro Monat 7,99 Euro. Verzichten muss man dabei aber auf HD-Auflösung, auch darf man nur auf einem Gerät schauen. Für zwei Euro mehr ist diese Einschränkung aufgehoben, bei noch einmal zwei Euro obendrauf (11,99 Euro) ist die Premium-Variante mit Ultra-HD enthalten - samt der Möglichkeit, auf bis zu vier Geräten gleichzeitig zu schauen.

Neue Wege beschreiten

Mit der selbstproduzierten Hit-Serie "House of Cards" trug Netflix maßgeblich zur aktuellen Serien-Renaissance bei. Mit Kevin Spacey und Robin Wright engagierte man gestandene Hollywood-Größen für die Polit-Serie, insgesamt soll allein die erste von nunmehr drei Staffeln unglaubliche 100 Millionen Dollar gekostet haben. Ebenfalls revolutionär: Nicht einmal pro Woche wurden die Episoden veröffentlicht, sondern alle auf einen Schlag. Für "Binge Watching"-erprobte Serien-Junkies ein wahrer Genuss. Mit der Knast-Serie "Orange Is The New Black" konnte Netflix diesen Erfolg noch einmal wiederholen und bewies so, dass sich der Mut, neue Wege zu beschreiten, auszahlen kann.

Viel in der Pipeline

Auf diesen Lorbeeren ruht man sich im Hause Netflix aber offenbar nicht aus. Für das frische Jahr 2016 hat der Streaming-Anbieter schon wieder einige heiße Serien-Eisen im Feuer. Insgesamt 13 exklusiv von Netflix produzierte Serien mit Teils namhaften Hollywood-Darstellern werden in diesem Jahr erscheinen. "Fuller House" etwa, das mit Spannung erwartete Spin-off zur Kultserie "Full House". Ebenfalls in der Mache ist "The Ranch", eine Sitcom mit Frauenschwarm Ashton Kutcher. Und dann wäre da ja noch das Revival der beliebten Serie "Gilmore Girls", um das sich derzeit ebenfalls viele Gerüchte ranken.

Außerdem stehen noch "Marvel's Luke Cage", "Flaked" mit Will Arnett, "Frontier" mit "Game of Thrones"-Mime Jason Momoa oder "Stranger Things" mit Winona Ryder an. Nicht zu vergessen die neuen Staffeln von "House of Cards", Orange Is The New Black", "Daredevil" oder "Better Call Saul", für das sich Netflix die Rechte von AMC sicherte. Und wer mehr auf Filme steht, kann sich neben der ohnehin umfangreichen Auswahl noch auf vier exklusive Streifen mit Adam Sandler freuen, die ebenfalls von Netflix in Auftrag gegeben wurden. Einer davon, "The Ridiculous Six", brach trotz verheerender Kritiken einen Rekord: Noch kein Film wurde in den ersten 30 Tagen nach Veröffentlichung dort so oft angeschaut.

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