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aus unserem Archiv vom 11. Juni 2007
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Vermisste Tanja: Noch immer kein Lebenszeichen

Die Suche nach der seit Donnerstag vermissten Trierer Studentin Tanja Gräff ist auch am Dienstagmorgen fortgesetzt worden. Suchteams der Polizei durchkämmten derzeit abermals das Gelände rund um die Trierer Fachhochschule, sagte ein Polizeisprecher am Morgen dem TV. Am Mittag soll zusätzlich die Wasserschutzpolizei das Moselufergelände unterhalb der FH absuchen. Trotz der groß angelegten Suchaktion gibt es von der vermissten 21-Jährigen noch kein Lebenszeichen. Die aus Korlingen (Kreis Trier-Saarburg) stammende junge Frau war am frühen Donnerstagmorgen auf dem Sommerfest der Fachhochschule zum letzten Mal lebend gesehen worden.

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Trier. (sey) Bernd Michels ist anzumerken, dass ihn der Fall mitnimmt. "Das ist der Albtraum schlechthin, auch für uns als Ermittler", sagt der Chef der eigens für die Suche nach der vermissten Tanja Gräff eingerichteten "Sonderkommission FH". Vier Tage sind Michels und dutzende seiner Kollegen nun schon auf der Suche nach einem Hinweis auf den Verbleib der 21-jährigen Studentin aus Korlingen (Kreis Trier-Saarburg). Doch einen entscheidenden Schritt weiter scheint die Soko dabei nicht gekommen zu sein. "Wir tappen weiter ziemlich im Dunkeln", sagte gestern einer der Fahnder dem TV.

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Trotzdem geben die Beamten die Hoffnung nicht auf, Tanja Gräff lebend zu finden. "Die Betroffenheit unter den Kollegen ist groß", sagt Soko-Chef Michels, "die Leute sind hochsensibilisiert." Und wohl auch etwas frustriert, weil Erfolgserlebnisse bislang ausgeblieben sind. Eine neuerliche Suchaktion mit Spürhunden und einem Polizeihubschrauber wurde am frühen Montagabend ergebnislos abgebrochen. Bislang noch ohne Ergebnis verlief auch die Suche nach einem jungen Mann Mitte 20, mit dem Tanja Gräff am Donnerstagmorgen gegen 4 Uhr vor einer Bühne zum letzten Mal gesehen worden war. Zu diesem Zeitpunkt sollen sich noch mehrere tausend Menschen auf dem Sommerfest der FH aufgehalten haben. Gut möglich, glaubt die Polizei, dass jemand um diese Uhrzeit ein Foto gemacht hat, auf dem auch Tanja Gräff und andere zu sehen sind. Inzwischen gibt es auch Hinweise, dass die 21-Jährige das Fest gegen vier Uhr verlassen haben könnte.

Unterdessen haben Kommilitonen und Freunde der Vermissten eine in der Region beispiellose Suchaktion gestartet. Auf Handzetteln, Plakaten und übers Internet wird um Hinweise auf den Verbleib der 21-Jährigen gebeten.

 

Dass die junge Frau "einfach so" für einige Tage "abgetaucht" sein könnte, halten die Ermittler für unwahrscheinlich. Bis dato habe sich die als sehr zuverlässig beschriebene Studentin immer regelmäßig bei ihren Eltern gemeldet.
 




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