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Höheres Porto bei der Post: Ergänzungsmarke draufkleben

(Bonn (dpa/tmn)) Mit dem neuen Jahr werden für den Standardbrief bei der Deutschen Post drei Cent mehr fällig. Alte 55-Cent-Marken können weiterhin verwendet werden. Die günstigen auf Vorrat zu kaufen, hilft aber nichts: sie reichen nicht fürs Porto aus.
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58 Cent kostet neuerdings der Versand eines Post-Standardbriefes. Wer seine alten Marken im Wert von 55 Cent aufbrauchen will, kann 3-Cent-Ergänzungsmarken kaufen - entweder als 20er-Pack zu 60 Cent in der Postfiliale oder einzeln am Briefmarkenautomaten. «Am Automaten können Sie jeden beliebigen Portowert bekommen», erläutert Dirk Klasen, Sprecher Deutsche Post in Bonn.

Kauft ein Kunde vor dem Jahreswechsel noch Briefmarken zu 55 Cent, werde er von den Mitarbeitern am Postschalter auf die Erhöhung hingewiesen, sagte Klasen. Bis einschließlich 31. Dezember sei das alte Porto für den maximal 20 Gramm schweren Standardbrief aber weiterhin gültig. Kunden können also am Silvestertag getrost noch Briefe mit 55 Cent einwerfen.

Wer allerdings im kommenden Jahr noch eine 55er-Marke auf einen Standardbrief klebt, macht dem Adressaten damit womöglich keine Freude: Denn jeder Empfänger muss ein Nachentgelt für zu niedrig frankierte Post entrichten. «Da sind keine Ausnahmen möglich», sagte Klasen. Kunden können höchstens in den ersten Tagen nach der Umstellung auf Kulanz hoffen: «Ich könnte mir vorstellen, dass in den ersten Tagen nicht jeder Briefzusteller das Nachentgelt verlangt.»

Teurer wird neben dem Standardbrief auch der sogenannte Maxibrief bis 1000 Gramm. Er kostet bislang 2,20 Euro. Ab 1. Januar werden 2,40 Euro für das Porto fällig. Das Porto für den Kompaktbrief (90 Cent), den Großbrief (1,45 Euro) und die Postkarte (45 Cent) ändert sich nicht.


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