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Tiere an Silvester schon tagsüber ins Haus holen

(Gerlingen (dpa/tmn)) Lichter, Lärm und kreischende Menschen: Für Tiere muss sich Silvester anfühlen wie Krieg. Oft gehen Vierbeiner daher schon am Silvestertag in Deckung. Halter können sich und die Tiere auf den Ausnahmezustand vorbereiten.
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Schon Stunden vor Mitternacht knallen an Silvester die ersten Raketen. Tierhalter sollten Hunde und Katzen deshalb früh genug ins Haus holen. Auch umzäunte Gärten sind an Silvester nicht sicher, da erschrockene Tiere fast immer einen Fluchtweg finden. Darauf weist Charlotte Köhler von der Tierrechtsorganisation Peta hin. Gehen Hundehalter mit ihrem Tier an Silvester noch einmal Gassi, sollten sie es auf keinen Fall von der Leine lassen. Wichtig ist auch, einen Adressanhänger und Telefonnummer am Halsband zu befestigen. So kann der Besitzer ermittelt werden, sollte sich das Tier in Panik losreißen.

Im Haus können geschlossene Rollläden, sanftes Licht und leise Musik- oder Fernsehgeräusche dabei helfen, die Tiere so gut wie möglich vor Feuerwerkslärm abzuschirmen. Sicher fühlen sich die Tiere außerdem, wenn Herrchen oder Frauchen gelassen bleiben. Denn wenn sie auf ihren Vierbeiner vermeintlich beruhigend einreden, verstärkt das seine Angst meist nur noch.


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