Zum Leserbrief "Liebedienerei vor dem Staat und schreiende Ungerechtigkeit" (TV vom 1. Februar):
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Der Meinung von Herrn Wust kann ich nur zustimmen. Die Frauen, die vor 1992 Kinder geboren haben, hatten noch weniger Hilfe bei der Kinderbetreuung als heute die jüngeren Mütter. Sie waren fast immer gezwungen, wegen der Betreuung der Kinder ihre Vollzeitbeschäftigung aufzugeben - und dann diese Ungerechtigkeit! Wohlgemerkt neben vielen anderen, die ja sowieso weiter bestehen - immer noch. Und wir hören keine Politikerin, die sich für Änderungen einsetzt! Und wir hören keine Frauenverbände, die diese Ungerechtigkeit anklagen und Änderungen fordern! So leicht machen wir es wieder einmal den Herren, die ja leider immer noch in der Mehrzahl unsere Gesetze verabschieden und immer bei den Frauen sparen, weil die sich ja (erwiesenermaßen) doch nicht wehren werden! Schon in der Antike hat sich als einziges Mittel der Frauen ein Streik bewährt - ach, wie schön wäre es, wir Frauen könnten uns darauf einigen und würden die ganze unbezahlte Familienarbeit, die wir leisten, verweigern: die Haushalte verkommen lassen, die Kinder den Männern mit in die Arbeit geben, die Pflegebedürftigen bei den Stadtverwaltungen abliefern und so weiter. Da könnte man wohl die Herren springen sehen, endlich unsere gerechten Forderungen zu erfüllen. Warum nur können sie nicht selbst schon vorher so viel Rechtsempfinden entwickeln, dass es dazu nicht mehr kommen muss?! "Die Hoffnung stirbt zuletzt", sagt man - aber ich denke, sie ist schon gestorben, wenn wir solche Urteile und Gesetze weiter ertragen. Birgitt Sperling, Trier
Leckeres Frühstück einmal anders: Ausgedehnt und zusammen mit Freunden und oder Familie findet ein Brunch in der Regel am Wochenende statt. Ein Brunch ist die Mischung aus Frühstück und Mittagessen. mehr...
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