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Zahlen rund um den Literaturnobelpreis

(Stockholm (dpa)) Der Literaturnobelpreis an Bob Dylan hat im vergangenen Jahr große Diskussionen ausgelöst. Umso mehr fiebert die Literaturwelt in diesem Jahr mit. Einige (teils kuriose) Zahlen rund um die Auszeichnung.

05.10.2017

240 Vorschläge gab es in diesem Jahr, daraus wurden 195 Kandidaten.

113 Preisträger wurden seit 1901 gekürt.

109 Literaturnobelpreise wurden dabei allerdings nur verliehen.

88 Jahre alt war die bislang älteste Preisträgerin, Doris Lessing («Das goldene Notizbuch»), bei ihrer Auszeichnung 2007.

65 Jahre ist das Durchschnittsalter der Nobelpreisträger. Die meisten sind im Juni geboren.

50 Jahre bleiben die Nominierungen für den Literaturpreis auch nach der Auszeichnung noch geheim.

41 Jahre war der jüngste Preisträger, Rudyard Kipling («Das Dschungelbuch»), als er den Preis 1907 bekam.

28 Preisträger haben ihre Werke auf Englisch veröffentlicht.

14 Frauen haben den Preis bislang bekommen, zuletzt die Weißrussin Swetlana Alexijewitsch 2015.

13 deutschsprachige Autoren sind unter den Preisträgern.

7 Mal gab es keinen Nobelpreis: 1914, 1918, 1935 und 1940-43.

4 Mal haben sich zwei Autoren die Auszeichnung geteilt, zuletzt 1974.

2 Preisträger haben den Nobelpreis abgelehnt: Boris Pasternak, der 1958 auf Drängen des Sowjet-Regimes verzichtete, und Jean Paul Sartre 1964, der aus Prinzip keine Ehrungen akzeptierte.

1 Mal ist ein Literaturnobelpreis posthum vergeben worden: 1931 an Erik Axel Karlfeldt. Inzwischen wird das nicht mehr gemacht.

Niemand hat den Literaturnobelpreis mehr als einmal bekommen.