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Der Weltuntergang kommt - und in der Region ist keiner zuständig

(Trier) Für Freitag ist der Weltuntergang geplant und keinen interessierts: Die heimische Polizei fühlt sich nicht zuständig. Auch der Bischof will damit nix am Hut haben und die Feuerwehr alarmiert zur Not einfach den Katastrophenschutz. Eine humoristische Umfrage zum vermeintlich letzten Tag.
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Andernorts kriechen die Menschen in Bunker oder warten auf Ufos. In der Region Trier hingegen haben sie ihre Angst vor dem Weltuntergang auch einen Tag davor noch ganz gut im Griff. Während die tapferen Eifeler, Moselaner oder Hunsrücker einfach bereit sind zu holen, äh nehmen, was da kommt, entziehen sich die Behörden der endzeitlichen Verantwortung. „Wir können uns nicht um die ganze Welt kümmern“, sagt Polizeisprecherin Monika Peters und verweist an den Bischof.

Da das Bistum Trier nicht nach dem Maya-Kalender arbeitet, hat es diesen Termin jedoch gar nicht eingetragen. „Außerdem sind Christen hoffnungsfrohe Menschen, und so bereiten wir uns nicht auf den Weltuntergang, sondern auf die Weihnachtsfeiertage vor“, sagt Bistumssprecherin Judith Rupp. Auch die Berufsfeuerwehr zeigt sich gelassen. Wenn der Weltuntergang komme, werde man, wie bei größeren Unglücken üblich, den Katastrophenschutz hinzuziehen. Na dann kann ja nix passieren!

Über die Ursache des für Freitag geplanten Weltuntergangs wird noch spekuliert. Das aktuelle Hochwasser deutet auf eine Sintflut hin. Die Milljuunen Zwischenfälle in Cattenom eher auf ein strahlendes Ende. Die Nähe zu den Eifeler Vulkanen auf ein ordentliches Endzeit-Rumpeln. Viel schlimmer ist allerdings die Wettervorhersage. Ei Dajeh. Oder wie der Kölner sagt: Et kütt wie et kütt. Et hätt noch immer jot jejange. Katharina Hammermann

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