"Meine Hilfe zählt": Schneller aus der Arbeitslosigkeit
Bei der Förderung von Langzeitarbeitslosen ist die Arbeitsloseninitiative Alibi Eifelservice stets auf Unterstützung von außerhalb angewiesen. Das gilt auch für die Erneuerung der veralteten EDV-Ausstattung des Computerraums.
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Für die Jobsuche sind die Klienten des Alibi Eifelservice auf Computer und Internet angewiesen. TV-Foto: Uwe Hentschel
Bitburg. Immerhin: Die Monitore wurden bereits ausgetauscht. Statt der schweren Bildschirmklötze stehen auf den Tischen jetzt Flachbildschirme. Die sind nicht mehr ganz jung und auch nicht besonders groß, dafür aber waren sie recht günstig. Sie stammen von einer Sprachschule aus Trier und wurden dem Alibi Eifelservice für 15 Euro das Stück überlassen.
Wer vor einem dieser Bildschirme sitzt, sucht Arbeit. Denn der EDV-Raum der Bitburger Einrichtung dient vor allem der Jobsuche und Weiterbildung.
Rund 90 Menschen aus dem Eifelkreis werden derzeit durch die gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit und Qualifizierung betreut. Dazu gehören Männer und Frauen, die auf dem sogenannten ersten Arbeitsmarkt keine Chance (mehr) haben und deshalb im internen Zweckbetrieb wie beispielsweise dem großen Secondhand-Kaufhaus in der Mötscher Straße tätig sind. Dazu gehören aber auch Menschen, die beruflich (wieder) Fuß fassen wollen, dabei jedoch Unterstützung benötigen. Sei es bei der Weiterbildung, der Jobsuche oder aber der Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch.
Was den meisten fehlt, ist ein eigener Computer. Oder der Zugang zum Internet, weshalb der EDV-Raum mit seinen 18 Arbeitsplätzen sehr intensiv genutzt wird. Woran es jedoch manchmal hakt, sind die Rechner, die genau wie die darauf installierten Betriebssysteme und Programme schon bis zu zehn Jahre auf dem Buckel haben. "Für die einfachsten Anforderungen reicht das gerade noch", erklärt Alibi-Geschäftsführer Winfried Reis, doch wer den Computer etwas intensiver nutzen wolle, stoße schnell an seine Grenzen.
Die Arbeitsloseninitiative würde deshalb gerne die EDV-Ausstattung erneuern, ist dabei jedoch auf Unterstützung von außerhalb angewiesen. "Wir leben nur von Zuschüssen und den Einnahmen aus unserem Kaufhaus", erklärt Reis, und das reiche gerade mal für das tägliche Auskommen. Knapp 10 000 Euro würde es kosten, die 18 Nutzerplätze sowie den Arbeitsplatz des Dozenten auf den aktuellen Stand zu bringen. Für Alibi eine Summe, die nicht zu bewältigen ist, wie der Geschäftsführer betont.
"Es geht ja in erster Linie nicht um neue Computer, sondern um die Menschen, die diese nutzen", erklärt Victoria Schulze, die bei Alibi als Vermittlerin und Coach tätig ist. Ziel sei es, diese Menschen in die Gesellschaft zu integrieren, sagt Schulze. Und der sichere Umgang mit dem Computer, aber auch die Möglichkeit, das Internet zu nutzen, seien dabei besonders wichtig. Deshalb hofft auch sie auf Unterstützung durch Spender. Wer "EDV für Alibi" unterstützen möchte, sollte die Projektnummer 9190 nicht vergessen. volksfreund.de/meinehilfe
Extra
Per Banküberweisung an "Meine Hilfe zählt". Konto 220012 bei der Sparkasse Trier (BLZ 58550130) oder Konto 191919 bei der Volksbank Trier (BLZ 58560103). Im Verwendungszweck bitte immer die vier- oder fünfstellige Projektnummer angeben, damit die Spende auch dem gewünschten Zweck zufließen kann. Spenden ohne Projektangabe fließen in einen gemeinsamen Topf, der unter allen Initiativen verteilt wird. Falls eine Veröffentlichung des Spendernamens im TV gewünscht wird, bitte ein "X" auf dem Überweisungsformular eintragen. Bis zu einer Summe von 200 Euro wird der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung anerkannt. Ist eine separate Quittung erwünscht, bitte Adresse angeben. Hat ein Projekt bereits vor Buchung der Spende das Spendenziel erreicht, kommt der Betrag anderen "Meine-Hilfe-zählt"-Projekten zugute. Online: Unter volksfreund.de/meinehilfe Projekt auswählen, Spendenbutton anklicken, abgefragte Daten eingeben. Jede Spende wird zu 100 Prozent weitergeleitet, der Trierische Volksfreund trägt die kompletten Transferkosten. DiL
Sie engagieren sich, damit Senioren aus dem Ruwertal im Alter nicht vereinsamen: der Verein Seniorenhilfe Unteres Ruwertal e.V. bietet einen gemeinsamen Mittagstisch an, organisiert Ausflüge und begleitet ältere Menschen zum Arzt, in den Supermarkt oder zu Behörden. Ein Vereinsauto würde vieles erleichtern. mehr...
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