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08.02.2010 Drucken | Artikel versenden | Leserbrief

Bankdaten: Große Unruhe in Luxemburg - Selbstanzeigen aus der Region

Schon drei Selbstanzeigen aus der Region Trier liegen dem Finanzamt vor

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(hw) Die Diskussion um den Ankauf mehrerer CD mit Bankdaten möglicher Steuersünder zeigt Wirkung. Nach dem Bericht des Trierischen Volksfreundes gingen beim Finanzamt Trier drei Selbstanzeigen ein, zwei mehr als am Wochenende. In Luxemburg sorgt das Gerücht um Infos über eine luxemburgische Bank für Unruhe.

„Bis Montagmittag lagen uns bereits drei Selbstanzeigen von Kapitaleinkünften aus der Schweiz vor“, sagt der Chef des Finanzamtes Trier, Jürgen Kentenich unserer Zeitung.

Die Geldanlagen der drei reuigen Steuersünder lägen jeweils im sechsstelligen Euro-Bereich und wurden über Jahre hinweg bei verschiedenen Schweizer Bankinstituten gehalten, teilt die Finanzbehörde mit. „Wie hoch die steuerliche Auswirkung im Einzelfall ist, müssen wir noch ermitteln“, sagt Kentenich.

Derweil sorgen in Luxemburg Gerüchte über eine CD mit Kundendaten einer luxemburgischen Bank für einige Aufregung. Laut Medien-Berichten sind darauf Daten gespeichert, die Details über Einlagen einer kleineren Schweizer Bank und einer Luxemburger Bank enthält. Allein aus Luxemburg sollen geheime Informationen von mehr als 1000 deutschen Kunden dem Freistaat Bayern angeboten worden sein. Unterdessen hat die CDU/FDP-Landesregierung in Baden-Württemberg die geplante außerordentliche Kabinettssitzung zum Kauf der Steuersünder-CD abgesagt. Hintergrund sind Meinungsverschiedenheiten in der Koalition.
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