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„Wir wollen den Dialog mit euch“

„Wir wollen den Dialog mit euch“

Aus der Sicht von Kinderaugen sieht die Stadt ganz anders aus als für Erwachsene. Deshalb haben rund 1400 Augenpaare die Verkehrssituation auf Trierer Straßen genauer unter die Lupe genommen. Entstanden ist ein Gefahrenkatalog aus Kindersicht, den die sechs jungen Organisatoren nun im Rathaus vorgestellt haben. Leseratte Lucky hat sich neun gefährliche Stellen angesehen.

Verkehrschaos vor den Schulen

Verkehrschaos vor den Schulen

Lucky weiß nicht, wo er hinschauen soll. Von vier Seiten kommen Fußgänger, Fahrrad- und Autofahrer an. Alle kommen irgendwie aneinander vorbei. Auch wenn nicht überall Zebrastreifen sind, und sich nicht alle Autofahrer an „rechts vor links“ halten.
Waghalsiges Warten auf den Bus

Waghalsiges Warten auf den Bus

Mann, ist hier was los, denkt Lucky, als er an der Haltestelle „Stadtwerke“ an der Straße An der Schellenmauer auf den Bus wartet. Hunderte Schüler quetschen sich auf den schmalen Fußweg, es werden immer mehr.
Gefährliche Spielstraße

Gefährliche Spielstraße

Spielstraße: Gleich zwei Schilder am Beginn der Straße Auf der Bausch weisen auf einen verkehrsberuhigten Bereich hin. Dafür gehört den Fußgängern der gesamte Fahrbahnbereich, Gehwege gibt es nicht.
Riskante Grünphase

Riskante Grünphase

Mann, das ging gerade noch mal gut! Beinahe hätte ein Auto Lucky erwischt. Dabei ist die Leseratte doch bei Grün über die Fußgängerampel gegenüber der Porta Nigra gegangen.
Gefahrenpunkt Fußgängerampel

Gefahrenpunkt Fußgängerampel

Schülermassen bewegen sich vom Hauptbahnhof Richtung Innenstadt. Einige rennen auf der Straße an der Menschenschlange vorbei. An der roten Ampel ist erstmal Stopp; Autos fahren aus dem Parkhaus auf die Ostallee.
Zu eng und zu unübersichtlich

Zu eng und zu unübersichtlich

Unübersichtlich und gefährlich – so bezeichnen Kinder und Jugendliche die Paulinstraße in Triers Norden. Es gebe zu wenige Ampeln und Zebrastreifen, schreibt ein siebenjähriger Junge.
Viele gehen den kürzesten Weg

Viele gehen den kürzesten Weg

Morgens an der Mustorstraße, Höhe Kreisverwaltung: Gleich drei Busse stehen hintereinander an der Bushaltestelle. Sie alle öffnen die Türen, lassen Kinder aussteigen.
Rote Ampel und rasend schnelle Autofahrer

Rote Ampel und rasend schnelle Autofahrer

Endlich! Die Ampel springt auf Grün. Doch kaum hat Lucky seine Füße auf die Straße gesetzt, ist die Fußgängerampel an der Basilika St. Matthias in Richtung Stadtmitte wieder auf Rot umgesprungen.
Zu schnell durchs Wohngebiet

Zu schnell durchs Wohngebiet

Kerzengerade ist die Straße Auf dem Petrisberg. Rechts und links stehen Häuser. „Eine richtige Rennstrecke“, denkt Lucky. Und richtig: „Viele Autos fahren hier zu schnell!“, schreiben 14 Kinder.
Keine Bürgersteige im Ortskern

Keine Bürgersteige im Ortskern

Schmal sind die Straßen im alten Ortskern von Ehrang. Begegnungsverkehr ist oft nicht möglich. Aber auch für Fußgänger wird es oft eng.