Lokalsport
Die Sorgen des HSV haben sich vergrößert

Exklusiv | Niederrhein. Die Lage im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga hat sich für den Hamminkelner SV verschärft. Während der HSV die für Donnerstagabend geplante Heimpartie gegen die SV 08/29 Friedrichsfeld absagen musste, weil der Trainingsplatz nicht bespielbar war, schaffte Konkurrent RSV Praest einen 4:1-Erfolg gegen den SC 26 Bocholt. Dadurch ist der Hamminkelner Vorsprung vor dem Relegationsplatz auf zwei Zähler geschmolzen. "Wir geraten immer mehr unter Druck", sagt Trainer Thorsten Albustin, dessen Team sechs Spiele in Folge verloren hat.

Der Coach hofft jetzt, dass es am Ostermontag gelingt, die Negativserie zu stoppen. Dann erwartet die Mannschaft, die auf Rang 13 zurückgefallen ist, um 15 Uhr den VfB Bottrop. Der reist immerhin mit der Empfehlung an, am Donnerstagabend bei seinem 1:0-Sieg den Titelhoffnungen von BW Dingden einen Dämpfer versetzt zu haben. "Doch leichte Gegner gibt es in unserer Situation ohnehin nicht. Wir stehen unter Zugzwang und müssen irgendwie punkten", sagt Albustin.

Zehn Zähler, so seine Rechnung, muss der Hamminkelner SV wenigstens noch holen, um in der Liga zu bleiben. Nach den jüngsten Vorstellungen fällt es zwar recht schwer, daran zu glauben, dass dieses Vorhaben problemlos in die Tat umzusetzen ist. Doch es gibt immerhin ein wenig Licht am Ende des Tunnels, weil sich die zuletzt sehr prekäre personelle Situation bessern könnte.

Hendric Storm, Tom Klump und Felix Paus werden nach Verletzungen wohl bald in die Mannschaft zurückkehren. "Vielleicht sind sie in ein bis zwei Wochen schon wieder dabei", sagt Albustin. Für Peter Hütten (Knie-Operation) ist die Saison dagegen beendet. Und auch an ein Comeback von Lars Klein-Hitpaß (Knieverletzung) und Marius Laub (Achillessehnenreizung) ist so schnell nicht zu denken.

Wenigstens kann der Bezirksligist auf die Unterstützung innerhalb des Vereins setzen. Die zweite und dritte Mannschaft stellen weiter Personal an das Albustin-Team ab.

(josch)