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Kreuzweg am Karfreitag

Rund 40 Teilnehmer nahmen an Karfreitag am Jugendkreuzweg teil und wanderten von Erkrath über Unterfeldhaus nach Unterbach.
Rund 40 Teilnehmer nahmen an Karfreitag am Jugendkreuzweg teil und wanderten von Erkrath über Unterfeldhaus nach Unterbach.
Exklusiv | Alt-Erkrath. Das Leiden Jesus nachempfinden wollen zahlreiche Christen durch den gemeinsamen Gang eines Kreuzweges an Karfreitag. So auch die Jugend der Katholischen Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer und Mariä Himmelfahrt sowie die Evangelische Jugend Erkrath, Unterfeldhaus und Unterbach.

(tb) Zum bereits fünften Mal in Folge fand der ökumenische Zusammenschluss beider Gemeinden statt. Rund acht Kilometer liefen die gut 40 Teilnehmer von Erkrath über Unterfeldhaus nach Unterbach. "Wir haben insgesamt sieben Stationen auf dem Kreuzweg geplant, um den Leidensweg Jesus mit dem Kreuz nachzuempfinden", verrät Nicole Förster. Die evangelische Jugendleiterin ist besonders von der diesjährigen Gestaltung des Kreuzweges begeistert. "Es gibt jeweils zu den Stationen passende Plakate, die wir mit einer kleinen Lesung zusammen vorstellen. Die Plakate sind modern gestaltet und zeigen Ausschnitte aus dem Hier und Jetzt. So lässt sich ein Bezug zwischen dem Leidensweg damals und unserer heutigen Zeit ziehen."

Mit kleinen Lesungen soll zudem ein Denkanstoß für die Teilnehmer gesetzt werden. "Wenn wir nach einer Station weiterwandern, haben wir die Möglichkeit über die Impulse zu reden oder jeder für sich die Chance, sich Gedanken dazu zu machen." Start der gut zweieinhalb stündigen Wanderung war die katholische Kirche St. Johannes der Täufer. Im Anschluss zog es die Wandernden nach Unterfeldhaus in das ökumenisch genutzte katholische Gemeindezentrum. "Den Abschluss feiern wir dann in der Paul- Gerhardt Kirche in Unterbach", so Nicole Förster weiter. Dass der Jugendkreuzweg seit einiger Zeit ökumenisch begangen wird, findet auch der katholische Jugendreferent Holger Wirtz gut.

"Den Kreuzweg initiieren wir schon seit Jahren. Es ist jedoch schön, den Kreuzweg ökumenisch zu begehen. Wir haben gemeinsam Gebete, aber auch Lieder für die Wanderung ausgesucht." Von Station zu Station wurde das große Holzkreuz von einem anderen Teilnehmer getragen. Den Start durfte der elfjährige Leon machen. "So schwer wie es aussieht, ist es aber zum Glück nicht", verraten die Initiatoren abschließend. Jeder Teilnehmer erhielt nach dem Kreuzweg noch eine laminierte Teilnehmerkarte mit dem diesjährigen Kreuzweglogo sowie einem biblischen Vers.