| 14:25 Uhr

A57 bei Meerbusch gesperrt
Zwei Verletzte bei mutmaßlichem Autorennen mit Lamborghini

Exklusiv | Meerbusch. Auf der A57 ist es auf Höhe der Anschlussstelle Bovert zu einem Unfall mit zwei Lamborghini gekommen. Zwei Menschen wurden verletzt. Die Polizei geht von einem illegalen Rennen aus. Es entstand rund 200.000 Euro Schaden.

Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Unfall auf der A57 am Freitagmorgen gegen 10 Uhr in Fahrtrichtung Köln. Zur Unfallzeit waren zwei zwei Lamborghini hintereinander unterwegs. Zwischen den Autobahnkreuzen Meerbusch und Kaarst geriet einer der Fahrer, ein 67-Jähriger aus dem Kreis Wesel, mit seinem Sportwagen offenbar ins Schleudern. Das Fahrzeug stieß zunächst gegen die Mittelschutzplanke, schleuderte über alle Fahrstreifen und blieb schließlich nach mehreren Hundert Metern entgegengesetzt zur Fahrtrichtung auf dem linken Fahrstreifen stehen.

Der 47 Jahre alte Fahrer des anderen Lamborghini konnte rechtzeitig ausweichen und auf dem Seitenstreifen sein Auto stoppen. Sein Sportwagen wurde durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt. Er und sein 13 Jahre alter Beifahrer blieben unverletzt. Der 67-Jährige des anderen Lamborghini und sein 20 Jahre alter Beifahrer mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Laut einer Polizeisprecherin ergaben Zeugenbefragungen den Hinweis, dass sich die beiden Sportwagen-Fahrer vorher ein verbotenes Autorennen geliefert haben könnten. "Beide Autos wurde sichergestellt und den Fahrern die Führerscheine abgenommen", sagte die Sprecherin.

Bei dem Unfall wurden der Fahrer des verunglückten Lamborghini sowie sein Beifahrer verletzt. Beide kamen ins Krankenhaus. Die Autobahn ist aktuell zwischen Meerbusch und Kaarst gesperrt.

(skr)