Berlin:

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Handball! Über diesen Sport wird in den nächsten Tagen viel zu hören sein. Denn in Deutschland beginnt am Donnerstag die Handball-Weltmeisterschaft. Sieben Spieler bilden beim Handball ein Team auf dem Feld.

Zur Nationalmannschaft gehören aber insgesamt 16 deutsche Spieler. Einer von ihnen ist Hendrik Pekeler. Er ist bei einem der besten deutschen Handball-Vereine unter Vertrag – dem THW Kiel – und spielt auf der Position des Kreisläufers. Dabei steht er am Kreis zwischen Gegnern direkt am Tor.

Welche Aufgaben hat der Kreisläufer?

Pekeler: Du musst viel mit Sperren arbeiten, um für die Rückraumspieler Räume zu schaffen. Und du bist natürlich auch Anspielstation.

Ist es nicht langweilig, nur in der Mitte am Kreis herumzustehen?

Pekeler: Manchmal kann es schon sehr frustrierend sein, wenn die Mitspieler einen übersehen. Aber ich bin gerne am Kreis. Mir macht es auch Spaß, mit den Abwehrspielern zu kämpfen.

Wie behältst du die Linie auf dem Boden ständig im Blick, damit du nicht in den Kreis trittst?

Pekeler: Irgendwann hat man ein Gefühl dafür, wie man stehen und sich bewegen muss. Man nimmt die Linie eigentlich gar nicht mehr wahr.

Wann und wie entscheidest du dich, in welche Ecke du wirfst?

Pekeler: Jeder Spieler hat eine Lieblingsecke, in die er vor allem in Stresssituationen wirft. Wenn ich Zeit habe und springen kann, versuche ich darauf zu achten, was der Torwart macht.

Wie viel zerren und halten ist erlaubt, und wann pfeift der Schiedsrichter ab?

Pekeler: Das kann man nicht richtig erklären, weil jeder Schiedsrichter das anders auslegt. Manchmal ist es auch mir ein Stück zu viel.