Sportpolitik: Die russische Antidoping-Agentur wird vorerst nicht erneut suspendiert. Sie muss aber weitere Bedingungen erfüllen, um die Anerkennung zu behalten. Das teilte die Welt-Antidoping-Agentur (WADA) am Dienstag mit.

Die WADA hatte die Sperre im September 2018 aufgehoben, aber einige Auflagen daran gekoppelt.

Dazu gehört die Freigabe von Daten aus dem Moskauer Antidoping-Labor bis zum 31. Dezember. Experten hatten allerdings erst in der vergangenen Woche die Doping-Daten im Moskauer Analyselabor sichern können – 18 Tage nach Ablauf der von der WADA gesetzten Frist.

Die Russen müssen nun noch bis zum 30. Juni Dopingproben für Nachtests freigeben.

Boxen: Die Suspendierung wegen Dopings gegen Weltmeister Manuel Charr ist vom Weltverband WBA aufgehoben worden.

Das bestätigte Thomas Pütz, Präsident des Bundes Deutscher Berufsboxer (BDB). Der in Köln lebende Syrer, der sich weiter um die deutsche Staatsbürgerschaft bemüht, muss nach Auflagen der WBA innerhalb von 60 Tagen seinen Schwergewichts-Titel in einer Pflichtverteidigung gegen den bereits 45 Jahre alten Fres Oquendo aus Puerto Rico aufs Spiel setzen.

Der Titelkampf war im September geplatzt, weil Charr (34) in einer Urinprobe positiv auf die Steroide Epitrenbolon und Drostanolon getestet worden war. Vorher hatte er bei einer Blutkontrolle keine Auffälligkeiten gezeigt.

Wintersport: Die Monoskifahrerinnen Anna Schaffelhuber (Silber) und Anna-Lena Forster (Bronze) haben bei der Para-Ski-WM der Alpinen die ersten Medaillen für das deutsche Team gewonnen. dpa)