Cannabis, die gefährliche Sucht

Cannabis, die gefährliche Sucht

TRIER.Cannabis galt jahrelang als harmlose Droge, weniger gefährlich als Zigarettenrauchen. Die Zahl der Konsumenten (weltweit rund 300 Millionen) blieb in den siebziger und achtziger Jahren weitgehend konstant.

In den Neunzigern stieg sie nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums erneut an. Rund 50 000 Cannabis-Konsumenten haben in Deutschland eine Behandlung nötig. Kiffen ist ein ernsthaftes Problem. In einigen Großstadtschulen sind 70 Prozent der Jugendlichen regelmäßige Cannabis-Raucher. 44 Prozent der Hamburger Schüler gaben auf Befragen der Schulbehörde an, dass sie bereits einmal Cannabis geraucht haben. Sieben Prozent versicherten, dass sie bekifft in den Unterricht gehen. Die Jugendlichen sind offensichtlich nicht über die schweren Schäden informiert, die Cannabis hervorrufen kann. Im Vordergrund stehen Angstzustände und seelische Erkrankungen, speziell Schizophrenien. Oft kommen Konzentrationsmangel und Entwicklungsverzögerung hinzu. Jugendliche verlieren Leistungswillen und Ehrgeiz. Dies ist auf die hohe Konzentration des Wirkstoffs THC zurückzuführen. Fatal ist die Entwicklung auf ein im Wachstum befindliches jugendliches Gehirn. Also: Lasst die Finger weg vom Kiffen, am besten auch vom Zigarettenrauchen! David Vogt , Klasse 9d FWG