Da steppt der Bär

THALFANG/TRIER. Eine Umfrage des Deutschen Werbemuseums in Frankfurt zeigte, dass der "Bärenmarke"-Bär die beliebteste Werbefigur in Deutschland ist. 98 Prozent der Deutschen kennen ihn – den kleinen Bären, der schon seit 1951 für die Bärenmarke wirbt. Denn die bekannte Marke steht für Geschmack, Frische und Qualität, wenn es um echte Alpenmilch geht.

Ihren Ursprung hat sie in der 1892 gegründeten Berner Alpenmilchgesellschaft, die das Wappentier des Kantons Bern, den Bären, als Firmenzeichen auswählte. 1972 von Nestlé übernommen, hat diese den Bären 2003 an die Hochwald Nahrungsmittelwerke GmbH verkauft. Für Nestlé brachten die Betriebsteile nicht mehr genug Gewinn ein. Hochwald hingegen hoffte, auf dem deutschen Markt weiter expandieren zu können. Folglich stellte dieser Handel für beide Marken eine Win-Win-Situation dar, was die Bilanz der Hochwald GmbH 2004 zeigte. Die Bärenmarke ist heute absoluter Marktführer unter den deutschen Milchmarken, und dies bekommt der Kunde im Supermarkt auch am Preis zu spüren. Mit 89 bis 99 Cent pro Liter Frischmilch ist die Bärenmarke eindeutig teurer als die Konkurrenz, die ihre Milch im Schnitt für 70 Cent pro Liter anbietet. Diese höheren Preise versucht die Bärenmarke durch Qualität und innovative Produkte, wie den "Bärenmarke Milchschaum" aus der Sprühdose, oder durch aufwändige Werbeaktionen dem Kunden schmackhaft zu machen. Geschickt wird das Logo in den Medien untergebracht, ohne dass es dem Konsumenten manchmal bewusst wird; oder wussten Sie, dass bei der Wok-WM 2006 von Stefan Raab ein Bärenmarketeam teilnahm? Die Bärenmarke zeigt so, dass sie nicht nur ein Unternehmen mit traditionellen Werten ist, sondern auch auf dem Markt für jüngere Konsumenten mithalten kann. Jenny Eberhard, Simon Huhndt-Fries, Natalie Witzmann, Susanne Scherf, Ralph Bernardy, Simon Lames, Peter Ludes, 11.Klasse, Max-Planck-Gymnasium, Trier

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