Nikolaus und Kutsche

Maring-Noviand/WITTLICH. Mit großem Engagement und nach fünfwöchiger Vorbereitungen präsentierten die Kinder und Jugendlichen bei der Weihnachtsfeier des Reit- und Jagdclubs St. Hubertus Noviand ihr Können.

Schon vor der Veranstaltung fanden sich viele Pferdefreunde im Reitstall ein, um die lang einstudierten Übungen der Jugendlichen zu bewundern. Trotz der Kälte füllten sich die Zuschauerreihen. Die Feier wurde mit einer Springquadrille eröffnet. Lisa Hieronimus auf Lorbas, Laurine Reimann auf Wrangler und Samantha Ames auf Diamo ließen ihre Pferde parallel zueinander den Parcours springen. Nicht immer einig waren sich dabei Pony Wrangler und Reiterin Laurine. Das Pony erheiterte die Zuschauer, indem es mehrere Sprünge verweigerte und an der Seite vorbei lief. Klubpräsident Arnold Keller kommentierte daraufhin: "Unserem Wrangler ist heute ein wenig zu kalt zum Springen." Nach der erfolgreichen Eröffnung bewies Reitlehrerin Carmen Nels auf Prinz Bailando ihr reiterisches Können. Sie stellte höhere Dressur bei dem "Irischen Tanz" zur Schau. Dabei ließ sie ihr Pferd um die beiden Ballerinen Eva und Ida tanzen. Danach zeigten die vier Jugendlichen Judith Römer mit Lorbas, Lisa Hieronimus mit Paul, Isabelle Henter mit Chevas und Samantha Ames mit Fio's Fürstin ein "Pas-de-quatre", eine Dressurquadrille. Geschmückt mit Elchgeweih und Glöckchenkette ritten sie einige harmonische Figuren der Dressur. Auch die "ganz Kleinen" des Klubs zeigten die Pflichtübungen beim Voltigieren mit Lorbas, der schon einige Jahre Voltigierkinder auf dem Rücken getragen hat. Besonders spektakulär und deshalb mit viel Applaus belohnt wurde das Stehen auf dem galoppierenden Pferd, das viel Gleichgewichtssinn erfordert. Zum Schluss der Feier bot auch der Nachwuchs aus zehn jungen Reitern den Zuschauern eine gelungene Vorstellung. In Engelskostüm und mit Teelichtern in der Hand begleiteten zehn Kinder die Reiter auf dem Boden. Dass es im Reitsport nicht nur um die korrekte Haltung und Ausführung der Bahnfiguren geht, bewies Tanja Flesch, die reichlich Mühe hatte, ihr Pferd Bambi zu halten, das es angesichts der vielen Zuschauer mit der Angst zu tun bekam. Der Nikolaus wurde besonders von den Kindern begeistert erwartet. Mit einer zweispännigen Kutsche fuhr er in die Halle ein. Großes Gedränge gab es dann bei der Verteilung der kleinen, mit Süßigkeiten gefüllten Päckchen. Schließlich lud der Nikolaus auf eine Kutsch-Fahrt ein. Samantha Ames, Peter-Wust-Gymnasium Wittlich, 11. Klasse