Schwingende Hüften

WITTLICH. Vor einiger Zeit nahm ich an einem Salsa-Kurs teil. Insgesamt sind südamerikanische Tänze offene Tänze, da sich die Partner während des Tanzes relativ oft trennen und den Griff lockern oder sogar ganz lösen. Zu diesen Tänzen gehört auch Salsa, der immer mehr an Popularität in unserer Gesellschaft gewinnt.

Die heißen und feurigen Rhythmen bringen die Hüften zum Schwingen, was bei Salsa sehr wichtig ist. Im Zentrum der tänzerischen Aufmerksamkeit steht die Hüftbewegung, die den Tänzern erst ihre Ausdruckskraft gibt - die aber auch geübt sein will. Salsa ist einer der dynamischsten Tanzstile und fasst kubanische und karibische Rhythmen zusammen, wie Son, Chachacha und Merengue. Die Teilnehmer des Tanz-Kurses - übrigens aus den verschiedensten Altersgruppen - bezeichnen Salsa nicht nur als einen bestimmten Rhythmus oder eine bestimmte Musik, sondern als einen Tanz, bei welchem sie ihre Gefühle ausdrücken können. Die Musik ist nicht immer schnell oder dynamisch, sie kann auch langsam und romantisch sein und verführt so manchen in die Welt der heißen und anziehenden Rhythmen. Die südamerikanischen Tänze werden durchgehend temperamentvoll getanzt und es ist meistens so, dass der Mann keine große Rolle spielt, da er zum Teil nur die Aufgabe hat, die Frau gut aussehen zu lassen. Er soll sie umschwärmen und sie soll ihn dabei immer wieder abweisen. In dieser Zeit konnte ich einige Erfahrungen sammeln und viel über diesen Tanzstil lernen. Es macht sehr viel Spaß, diese Tänze zu tanzen, vor allem weil man nicht alleine tanzt, sondern mit einem Partner. So hat man die Chance, zu lernen sich an den Rhythmus eines anderen anzupassen. Ich empfehle jedem an einem solchen Kurs teilzunehmen - und garantiere, dass für jeden was dabei ist. Natalija Valentij, Peter-Wust-Gymnasium Wittlich, Klasse 11d