STICHWORT

Schnecken von A bis Z Artenvielfalt: Es gibt bis zu 43 000 Exemplare. Ihre Größe reicht von einem Millimeter bis zu einem Meter. Bekämpfungsmittel: Schneckenzaun, Bierfalle, Hacke, Feinde (Enten & Hühner), Bohnenkaffee.

Chemische Bekämpfungsmittel: Der Name biologisches Schneckenkorn täuscht, denn es ist ein chemisches Produkt. Die Nacktschnecke: Als Nacktschnecken werden Landschnecken ohne Schale bezeichnet. Auch im Meer lebende Nacktkiemer sind ohne Gehäuse. Eier: Schnecken legen bis zu 100 kugelige Eier in die Erde. Färbung: Am häufigsten sind Wegschnecken rot, braun oder schwarz, sehr selten weiß. Größe: Die spanische Wegschnecke hat eine Größe von zehn bis 15 Zentimeter und wiegt rund 20 Gramm. Haut: Ihre Haut schützt die Nacktschnecke kaum vor Feuchtigkeitsverlusten, daher müssen sie sich in feuchten Winkeln verstecken, da sie zu 85 Prozent Wasser bestehen. Igel und Enten gelten als natürliche Feinde der Schnecken, obwohl sie deren eigentlich keine haben. Jahr der Nacktschnecken: 2004 war ein sehr nackt-schneckenreiches Jahr, dass sich durch den milden Winter und viele Regenzeiten erklären lässt. Körper zusammenziehbar bei Gefahr; wird durch Gegendruck des Blutes hart und widerstandsfähig. Lebensdauer: zwei bis drei Jahre (Wegschnecke), jedoch werden viele vorher gefressen. Mollusken: Molluska (lat.) = Weichtier. Nahrung: Salat, Junggemüse, tote Regenwürmer, andere tote Insekten. Oberfläche: Schnecken meiden raue Oberflächen, da diese ihren weichen mit Schleim überzogenen Körper verletzen könnten. Paarungsakt: Beinhaltet das gemeinsame Abseilen von einem Felsen oder einem Ast, was zur Paarung in freier Luft dient. Quatsch: Kein Quatsch ist, dass seit hunderten von Jahren Schnecken gegessen werden. Besonders in Taiwan, China und der Türkei sind sie eine Delikatesse, zudem haben sie den dreifachen Proteingehalt des Fleisches von Säugetieren. Raspelzunge mit Zähnen zum Abschaben von Nahrung. Schutz durch klebrigen Schleim, der den ganzen Körper bedeckt. Tägliche Nahrungsration: Die Nacktschnecke frisst bei optimalen Bedingungen bis zu 40 Prozent ihres Körpergewichtes an Pflanzensubstanz. Unterirdisch: Schnecken lieben es feucht-warm und benötigen lockeren Boden, um sich bei Trockenheit bis zu 30 Zentimeter tief in die Erde zu vergraben. Vorfahren: Die Vorfahren der Wegschnecke (ohne Gehäuse) waren gehäusetragend. Weltweit: Besonders in vegetationsreichen Gegenden wie Wäldern und Gärten leben Schnecken. Xtra: Es gibt sogar Schnecken, die giftig sind und ihre Beute mit Harpunenzähnen erlegen und andere, die Muscheln auflauern. Yamaha ließ auf Wunsch eines Kunden ein Nacktschnecken-Motiv auf ein Motorrad sprayen. Zwitter mit Selbstbefruchtung, dadurch schnelle und große Vermehrung. Claudia Thielen, Annalena Schöler, MSS 11, St.-Willibrord-Gymnasium Bitburg