Wie wird man eigentlich Briefträger?

Wie wird man eigentlich Briefträger?

Zwei achte Klassen der Trierer Cüppers-Schule haben im Rahmen des KLASSE!-Projekts einen Ausbildungs-Infotag bei KLASSE!-Partner Deutsche Post/DHL gewonnen. Zudem haben sie das Trierer Briefzentrum besichtigt.

Trier. Berufserkundung und die Vorbereitung auf die Arbeitswelt sind elementare Bestandteile des Unterrichts an der Wilhelm-Hubert-Cüppers-Schule in Trier. Da passte es Klassenlehrerin Margot Hecking genau in diese Thematik, dass ihre achte Klasse zu den drei Gewinnern zählte, die im Rahmen des Volksfreund-Schulprojekts KLASSE! Informationen aus erster Hand über die Ausbildung bei der Deutschen Post/DHL erhielt.
Ottmar Becker, Ausbildungsleiter am Briefzentrum im Trierer Hafen, stellte den beiden Klassen - Berufsreife und Realschulzweig - vor allem das Berufsbild der Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen, kurz FKEP, vor.
Die Schüler interessierte vor allem, was man mitbringen muss, um einen der jährlich acht bis zehn Ausbildungsplätze in Trier zu bekommen. "Noten sind uns natürlich wichtig, vor allem die Sportnote, weil die Bewerber fit sein müssen, um zu Fuß oder auf dem Rad zuzustellen", sagte Becker: "Zudem kommt es natürlich darauf an, wie sich die Schüler in den Bewerbungsgesprächen präsentieren."
Im Briefzentrum Trier werden die FKEP für die gesamte Region (bis in die Eifel und nach Wittlich) ausgebildet. Großer Wert wird darauf gelegt, dass die Azubis eine möglichst heimatnahe Verwendung haben. Bundesweit bildet die Post pro Jahr 1200 Jugendliche aus, die meisten als FKEP. "Unsere Azubis für das kommende Ausbildungsjahr stehen schon fest, aber man kann sich schon für 2015 bewerben", sagte Becker, der in Filmen den Tagesablauf eines typischen Post-Azubis und - in Trier produziert - den Weg eines Briefs vom Absender zum Empfänger präsentierte.
Nachdem sie alles über das Berufsbild des Zustellers und die zweijährige Ausbildung erfahren hatten, erhielten die Achtklässler der Cüppers-Schule noch eine Führung durch das Briefzentrum Trier, wo täglich bis zu 30 000 Briefe bearbeitet werden - entweder jene, die in der Region ausgegeben wurden, oder jene, die für die Region bestimmt sind. Zudem ist das Briefzentrum in Trier auch für die Sortierung aller Post aus Deutschland nach Luxemburg zuständig. BP