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Zu klein, zu niedrig, zu weit weg

Zu klein, zu niedrig, zu weit weg

BITBURG. Wir haben an der Theobald-Simon-Berufsschule drei Sportlehrer und zehn Schulklassen, die zur Zeit Sportunterricht haben, zum Zustand der Hallen und zum Sportunterricht befragt.

Bei unserer Umfrage ergab sich, dass die Mehrzahl der Klassen im Euro-BBW in Bitburg Sportunterricht hat. Die restlichen Klassen werden in der Halle der Edith-Stein-Hauptschule und in der Gymnastikhalle des St.-Willibrord-Gymnasiums unterrichtet. Die Theobald-Simon-Schule finanziert Busse, die für die Schüler zum Transport zu den Hallen und zurück zur Schule bereit stehen. Trotzdem müssen einige Klassen selbstständig (zu Fuß oder per Auto) zu den Hallen gelangen. Nach Aussagen der Schüler und Lehrer sind die Hallen teilweise für manche Sportarten nicht geeignet (zu klein oder auch zu niedrig), und es steht nicht ausreichend Material zur Verfügung. Regelmäßig gehen auch bei den Sportlehrern Beschwerden von Schülern über Hallen- und Materialzustand ein, zum Beispiel über die mangelnden Sportausrüstungen. Im Durchschnitt gehen von den zwei Stunden Sport pro Woche 30 Minuten für Transport und Umziehen "verloren". Dies heißt für Sportlehrer und Schüler, dass höchstens 60 Minuten für den Sportunterricht übrig bleiben. In unserer Umfrage bemängelten alle Schüler die nicht ausreichende Zeit, da auch die Schulpause für den Weg zur Halle und zurück zur Schule geopfert werden muss. Die Sportlehrer wünschen sich für einen idealen Sportunterricht eine Halle, die für verschiedene Sportarten, wie Fußball, Basketball und Geräteturnen geeignet ist. Vor allem wünschen sie eine eigene Halle, damit sie nicht mehr auf die anderen Schulen angewiesen sind. Christina Andreas, Ahmad Hawila, Anna Kern, Nina Krieger, Dennis Neugebauer, Sabine Niederprüm, Theobald-Simon-Schule, Berufsbildende Schule Bitburg