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Damit Rettungshunde noch besser helfen können

Damit Rettungshunde noch besser helfen können

Sie sind schnell, haben feine Spürnasen und sind wichtig bei der Suche nach vermissten Personen: Rettungshunde. Mit Hilfe von GPS-Geräten und sogenannten Trackern könnte ihr Einsatz noch verbessert werden. TV-Leser können dazu beitragen, dass die DRK-Rettungshundestaffel Zerf im Ortsverein Kell entsprechende Technik anschaffen kann.

Zerf. Ein Mann, Mitte 40, büchst aus einem Trierer Krankenhaus aus. Er hat Selbsttötungsgedanken, jede Sekunde zählt. Und ein anderes Szenario, das die Rettungshundestaffel aus der Hochwaldgemeinde in diesem Jahr erlebt hat: Eine demente Seniorin wird vermisst. Mit der sinkenden Temperatur steigen die Gefahr und die Angst der Angehörigen. Genau zwölf Einsätze, um Vermisste aufzuspüren, verbucht die vor drei Jahren gegründete Staffel in diesem Jahr - einen davon sogar im Raum Cochem. Zur Staffel gehören 13 Hundeführer und 14 Hunde. Vier der Tiere sind fertig ausgebildete Rettungshunde.
Laut Staffelleiter Jean-Jacques Ciaffone (55) liegt der Vorteil eines Rettungshundes in seiner Schnelligkeit, und darauf kommt es bei der Vermisstensuche an.
Ciaffone und den weiteren Hundeführern schwebt eine Verbesserung vor: "Mit Hilfe von GPS-Geräten und sogenannten Trackern ist es möglich, den Weg, den die Hunde bei der Suche nach vermissten Personen zurücklegen, aufzuzeichnen und den Einsatz des Teams genau zu dokumentieren", erklärt Ciaffone. Dies sei sowohl bei der Flächensuche als auch beim sogenannten Mantrailing von entscheidendem Vorteil.
Bei der Flächensuche wird ein zugeteiltes Gebiet nach verletzten Personen abgesucht, beim Mantrailing suchen die Tiere den Individualgeruch eines bestimmten Menschen und folgen ihm. Wenn man später lückenlos sieht, wo und wie der Hund gesucht hat, können das weitere Ziel neu festgelegt und das Training darauf ausgerichtet werden. Ein weiteres Plus: "Da die meisten Einsätze nachts stattfinden, und jeder weiß, wie schwierig es ist, sich bei Dunkelheit im Waldgebiet zu orientieren, wären die GPS Geräte eine große Hilfe für unser Einsatzteam", sagt Ciaffone.
Die Zerfer Rettungshundestaffel arbeitet eng mit Polizei und Feuerwehr zusammen, und sie investiert viel Zeit in das Ehrenamt: Zweimal die Woche Training oder acht Tage Üben in einem unbekannten Gebiet sind für Hundeführer und ihre Privathunde eine Selbstverständlichkeit. Und selbstverständlich sind Hund und Herrchen da, wenn sie gebraucht werden. Unter der Nummer 12770 können TV-Leser das "Meine Hilfe zählt"-Projekt der engagierten DRK-Rettungshundestaffel unterstützen, damit Vermisste noch schneller gerettet werden können. 4400 Euro kostet die Technik, die Menschen in hilflosen Lagen zugutekommt - es fehlen noch 2418 Euro.
volksfreund.de/meinehilfeExtra

Per Banküberweisung an "Meine Hilfe zählt". Konto 220012 bei der Sparkasse Trier (BLZ 58550130) oder Konto 191919 bei der Volksbank Trier (BLZ 58560103). Im Verwendungszweck bitte immer die vier- oder fünfstellige Projektnummer angeben, damit die Spende auch dem gewünschten Zweck zufließen kann. Spenden ohne Projektangabe fließen in einen gemeinsamen Topf, der unter allen Initiativen verteilt wird. Falls eine Veröffentlichung des Spendernamens im TV gewünscht wird, bitte ein "X" auf dem Überweisungsformular eintragen. Bis zu einer Summe von 200 Euro gilt der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung. Ist eine separate Quittung erwünscht, bitte Adresse angeben. Hat ein Projekt vor Buchung der Spende das Ziel erreicht, kommt der Betrag anderen Projekten zugute. Online: Unter volksfreund.de/meinehilfe Projekt auswählen, Spendenbutton anklicken, abgefragte Daten eingeben. Jede Spende wird zu 100 Prozent weitergeleitet, der TV trägt die kompletten Transferkosten.