Der kleine Zein kann wieder lachen

Der kleine Zein kann wieder lachen

Jede Menge gute Nachrichten bei unserer Benefiz-Initiative: Auch ohne Verdopplungs-Aktion spenden die TV-Leser kräftig weiter, das Geld für die Gartengestaltung im Pfadfinderhaus Wittlich ist da, und zwei schwerkranken kleinen Jungs kann unbürokratisch geholfen werden.

Trier. Auch im Herbst macht die Hilfsbereitschaft der Menschen in der Region keine Pause. Jeden Tag in der zu Ende gehenden Woche flossen mehr als 1000 Euro auf das Konto von "Meine Hilfe zählt". Das 114. Projekt ist finanziert, aber es sind auch wieder vier neue hinzugekommen.
Die schönste Nachricht kommt von Lifegate-Projektleiterin Mechthild Bach aus Jerusalem: Der siebenjährige, an zerebraler Lähmung erkrankte palästinensische Junge Zein konnte ganz kurzfristig operiert werden. Mit neuen Gehhilfen konnte er sogar schon das Lifegate-Frühförderzentrum besuchen. "Zein lacht wieder", schreibt Bach in ihrem Blog auf www.volksfreund.de/meinehilfe. Sie dankt allen Spendern und hofft darauf, den verbleibenden Restbedarf noch mit Spenden finanzieren zu können (Projekt-Nummer: 10272).
Das dürfte auch Hoffnung für den kleinen Manuelo aus Angola geben, der in Koblenz auf eine dringende Operation wartet. Die Trierer Wolfgang-Stürmer-Stiftung hilft bei den OP-Kosten, aber es besteht eine Deckungslücke von 4000 Euro. Nachdem wir Manuelo und sein Schicksal letzte Woche vorgestellt hatten, sorgten innerhalb kürzester Zeit 33 Spender dafür, dass bereits die Hälfte der benötigten Summe aufgebracht wurde. Wenn das so weitergeht, bekommt auch Manuelo seine Chance auf Heilung (Projekt-Nummer: 10677).
Auf eine Chance für ihr gemeinnütziges Engagement hoffen auch vier neue Projekte, die wir hier im Kurzdurchgang vorstellen (mehr in den nächsten Wochen). Da wäre die Armenküche in der ukrainischen Stadt Ivano-Frankivsk, die seit Jahren von der Caritas Trier unterstützt wird. Sie versorgt alte, kranke und behinderte Menschen sowie Straßenkinder mit einer warmen Mahlzeit. Weil die Preise in der Ukraine stark angestiegen sind, fehlen 4250 Euro für knapp 4000 Mahlzeiten in den Wintermonaten (Projekt-Nummer: 10741).
Die Villa Kunterbunt hat ein neues Projekt aufgelegt und sich dafür auch ein neues Aufgabengebiet vorgenommen. Es geht um die Geschwister von schwerstkranken Kindern, die oft zu kurz kommen und in einer schwierigen familiären und psychologischen Situation Hilfe brauchen. Um für sie erlebnispädagogische Aktionen anbieten zu können, braucht die Villa 3000 Euro (Projekt-Nummer: 10748).
Die IGFM-Ortsgruppe in Wittlich organisiert Hilfe für Christen in der zerstörten syrischen Stadt Homs, die zwischen die Fronten des Bürgerkriegs geraten sind. Benötigt werden 5000 Euro (Projekt-Nummer: 10745).
In Trier völlig unverzichtbar ist die Dachorganisation der vielen Selbsthilfegruppen, kurz "Sekis" genannt. Doch die Helfer der Helfer haben ein Problem: Ihr Computerserver ist hoffnungslos veraltet, was die Kommunikation - gerade über Selbsthilfe-Datenbanken - erheblich erschwert. Ein neuer Server samt Betriebssystem und Installation schlüge mit rund 3700 Euro zu Buche (Projekt-Nummer: 10606).
Mehr Infos zu allen Projekten:
volksfreund.de/meinehilfe.
Extra

Das Familienzentrum Fidibus in Trier-Feyen will einen offenen kulturellen Babytreff für Kinder im ersten Lebensjahr und ihre Eltern einrichten. Dort sollen junge Eltern Rat, Hilfe und Austausch finden. Benötigt werden 1100 Euro. Wer helfen will: Die Projektnummer lautet 10371.Extra

Per Banküberweisung an "Meine Hilfe zählt", Konto 220012 bei der Sparkasse Trier (BLZ 58550130) oder Konto 191919 bei der Volksbank Trier (BLZ 58560103). Online: Unter volksfreund.de/meinehilfe Projekt auswählen, Spendenbutton anklicken, abgefragte Daten eingeben. DiL