Digitalfunk für Herrchen der Rettungshunde

Digitalfunk für Herrchen der Rettungshunde

Wenn Menschen spurlos verschwinden, sind Rettungshunde mit ihren feinen Spürnasen wertvolle Helfer bei den Suchaktionen. Die Hundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Zerf möchte die "Herrchen" noch besser ausstatten, um noch effektiver helfen zu können.

Zerf. Er hat noch gemeinsam mit den anderen Bewohnern des Seniorenheims zu Mittag gegessen, danach ist der alte Mann spurlos verschwunden. Jetzt zählt jede Minute. Die DRK-Hundestaffel Zerf unterstützt Suchaktionen nach vermissten Personen. Denn ausgebildete Hunde haben feine Spürnasen und sie sind schnell. Zwei Eigenschaften, die bei der Suche lebensrettend sein können.
"Wir hatten im vergangenen Jahr 13 Einsätze", sagt Staffelleiter Jean-Jacques Ciaffone (57). 15 Hundeführer und 13 Hunde gehören derzeit zu dem Zerfer Team. Ciaffone und die weiteren Hundeführer streben ständig nach Verbesserung, um noch schneller und besser vermisste Menschen finden zu können. Vor rund zwei Jahren konnte die Staffel, dank Spenden der TV-Leser im Rahmen der Aktion "Meine Hilfe zählt", GPS-Geräte mit sogenannten Trackern anschaffen. Mit Hilfe dieser Technik ist es möglich, den Weg, den Rettungshunde bei der Suche nach vermissten Personen zurücklegen, aufzuzeichnen und den Einsatz des Teams genau zu dokumentieren. Aktuell hat die Rettungshundestaffel die Optimierung der Kommunikation im Blick: "Bei der Suche nach vermissten Personen mit unseren Rettungshunden ist eine einwandfreie Kommunikation mit der Einsatzleitung sowie mit den einzelnen eingesetzten Team eine absolutes Muss", erklärt Ciaffone. Informationen müssten präzise weitergegeben und empfangen werden können. Bis vor einem Jahr habe diese Kommunikation über analoge Funkgeräte stattgefunden. "Anfang dieses Jahres haben wir begonnen, auf digitale Geräte umzustellen", so der Staffelchef. Ein Digitalfunkgerät samt Ladegerät kostet rund 500 Euro. Laut Ciaffone benötigen die Zerfer Rettungshundeführer fünf Geräte, damit alle Teams damit ausgerüstet werden können. Demnach benötigt die Staffel 2500 Euro. Mehr als ein Drittel ist schon auf dem "Meine Hilfe zählt"-Spendenkonto eingegangen. Es fehlen noch rund 1580 Euro.
TV-Leser können das neue Vorhaben der DRK-Rettungshundestaffel unter der Projektnummer 24510 unterstützen - damit die ehrenamtlich arbeitenden "Herrchen" mit ihren Rettungshunden im Ernstfall technisch gut ausgerüstet ausrücken können, um vermisste Personen möglichst schnell zu finden. kat
Mehr zur großen Spendenaktion "Meine Hilfe zählt" des Volksfreunds finden Sie im Internet unter:
volksfreund.de/meinehilfeExtra

Foto: red red (red) ("TV-Upload red"
Christian Feller von der Rettungshundestaffel Zerf ist hier mit seinem Mantrailer Cuisith zu sehen. TV-FOTO: Archiv/HANS MUTH. Foto: Hans Muth (hm) ("TV-Upload Muth"

Per Banküberweisung an "Meine Hilfe zählt", Konto 220012, Sparkasse Trier (BLZ 58550130), IBAN: DE47 5855 0130 0000 2200 12 oder Konto 191919 bei der Volksbank Trier (BLZ 58560103), IBAN: DE67 5856 0103 0000 1919 19 Im Verwendungszweck bitte immer die vier- oder fünfstellige Projektnummer angeben, damit die Spende auch dem gewünschten Zweck zufließen kann. Spenden ohne Projektangabe fließen in einen gemeinsamen Topf, der unter allen Initiativen verteilt wird. Falls eine Veröffentlichung des Spendernamens im TV gewünscht wird, bitte ein "X" auf dem Überweisungsformular eintragen. Bis zu einer Summe von 200 Euro wird der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung anerkannt. Ist eine separate Quittung erwünscht, bitte Adresse angeben. Hat ein Projekt bereits vor Buchung der Spende das Spendenziel erreicht, kommt der Betrag anderen "Meine-Hilfe-zählt"-Projekten zugute. Online: Unter volksfreund.de/meinehilfe Projekt auswählen, Spendenbutton anklicken, abgefragte Daten eingeben. Jede Spende wird zu 100 Prozent weitergeleitet, der Trierische Volksfreund trägt die kompletten Transferkosten.