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Fernweh bei der Lebenshilfe: Ich war noch nie am Strand

Fernweh bei der Lebenshilfe: Ich war noch nie am Strand

Lebenshilfe-Mitarbeiter des Bereichs Ambulante Wohnassistenz unterstützen Menschen mit geistiger Behinderung, die in eigenen Wohnungen leben, im Alltag. Im kommenden Sommer soll rund 50 Männern und Frauen die Möglichkeit geboten werden, für fünf Tage an die Ostsee zu reisen. Dazu benötigt die Lebenshilfe 4900 Euro. TV-Leser können mithelfen.

Trier. Viele Menschen mit geistiger Behinderung wollen leben wie andere auch: selbstbestimmt in einer eigenen Wohnung. Für Michael Scheiwin hat sich 2005 dieser Traum erfüllt. So weit wie er kann, meistert er den Alltag. Nur dann, wenn er an seine Grenzen stößt, springt jemand ein. Die Mitarbeiter der Ambulanten Wohnassistenz greifen so rund 70 Menschen mit geistiger Behinderung, die alleine, als Paar oder in Wohngemeinschaften leben, unter die Arme: beim Einkaufen, beim Erledigen des Schriftkrams, bei Behördengängen, wenn es Probleme gibt. "Es gibt einen individuellen Hilfeplan", erklärt Lebenshilfe-Sprecherin Kerstin Reisen. Neben dem Wunsch im eigenen Zuhause zu wohnen, schlummere in vielen von der Lebenshilfe betreuten Erwachsenen auch das Fernweh. "Ich war noch nie am Strand" sagt Annegret Pauly. "Ich will mal raus kommen und was anderes sehen." Da die Frau nicht alleine verreisen kann, ist sie auf eine organisierte Fahrt und auf Begleitung angewiesen. Annegret Pauly hofft, wie weitere 50 Menschen mit geistiger Behinderung, sehr darauf, dass sie nächsten Sommer an der geplanten fünftägigen Ferienfreizeit der Ambulanten Wohnassistenz teilnehmen kann. Ziel ist der Schönbergerstrand an der Ostsee. "Um die Freizeit vor Ort aktiv und individuell gestalten zu können, sind wir auf Spenden angewiesen", sagt die Lebenshilfe-Sprecherin. Die Übernachtungskosten werden von den Teilnehmern selbst getragen. Dann benötigt die Lebenshilfe noch rund 4900 Euro, damit der Traum von der Ferienfreizeit real werden kann: 300 Euro für Spiele und Bastelmaterialien, 1800 Euro zum Beispiel für den Kauf von Karten für eine Schiffstour oder für den Besuch eines Tierparks und 2800 Euro für die Hin- Und Rückfahrt. Wer mithelfen möchte, dass die Ferienfreizeit stattfinden kann, kann unter der Projektnummer 10500 spenden.
volksfreund.de/meinehilfe
Extra

Per Banküberweisung an "Meine Hilfe zählt". Konto 220012 bei der Sparkasse Trier (BLZ 58550130) oder Konto 191919 bei der Volksbank Trier (BLZ 58560103). Im Verwendungszweck bitte stets die vier- oder fünfstellige Projektnummer angeben, damit die Spende auch dem gewünschten Zweck zufließen kann. Spenden ohne Projektangabe fließen in einen gemeinsamen Topf, der zu einem späteren Zeitpunkt unter allen Initiativen verteilt wird. Falls eine Veröffentlichung des Spendernamens im TV gewünscht, bitte ein "X" auf dem Überweisungsformular eintragen. Bis zu einer Summe von 200 Euro wird der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung anerkannt. Online: Unter volksfreund.de/meinehilfe das gewünschte Projekt auswählen, Spendenbutton anklicken, abgefragte Daten eingeben. Jede Spende wird zu 100 Prozent weitergeleitet, der Trierische Volksfreund trägt die kompletten Transferkosten. DiL