Flüchtlinge im Nahen Osten benötigen Hilfe

Flüchtlinge im Nahen Osten benötigen Hilfe

Ein abgesagter Karnevalszug wie in Braunschweig verdirbt den Narren allenfalls die Feierlaune. Anderswo ist die Terrorgefahr viel konkreter: Aus Syrien und dem Irak fliehen Menschen, weil sie ums Überleben kämpfen. An sie richten sich zwei Projekte bei der Aktion "Meine Hilfe zählt".

Trier/Wittlich/Zahlé. Bis Aschermittwoch haben die Narren in der Region ausgelassen gefeiert. Die tollen Tage sind eine gute Gelegenheit, die Sorgen des Alltags einmal zu vergessen und einfach Spaß zu haben. Die Kehrseite der Medaille: Weil die Nöte derer, die gerade nicht in Feierstimmung sind, in dieser Woche nun einmal nicht so sehr im Mittelpunkt stehen, hat sich auch bei der Aktion "Meine Hilfe zählt" in den vergangenen Tagen nur wenig getan. Trotzdem gibt es eine gute Nachricht: Das gerade erst neu vorgestellte Projekt einer Schule für syrische Flüchtlingskinder im libanesischen Ort Zahlé ist bereits zu knapp einem Viertel finanziert. Weitere Spenden an den Verein FAOSE sind unter der Projektnummer 25558 möglich.
Um Flüchtlinge im Nahen Osten geht es auch bei einem weiteren Projekt: Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte Wittlich möchte Transporte mit Hilfsgütern wie Kleidung oder Medikamenten in den Nordirak schicken. Die Projektnummer lautet hier 24496. Mittlerweile sind 7900 von 10 000 Euro zusammengekommen - damit hat es das Projekt nur ganz knapp nicht auf die Top-4-Liste der derzeit meistfinanzierten (siehe Grafik) geschafft.
Noch am Anfang der Finanzierung stehen mit derzeit fünf Prozent die Ferien-Patenschaften des Jugendwerks der Arbeiterwohlfahrt (Awo) im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Die Vorsitzende des Jugendwerks, Eva Bergweiler, kündigt aber bereits jetzt an, dass das Angebot an Jugendfreizeiten in diesem Jahr ausgeweitet wird: "Neu im Programm sind nun deutlich mehr Angebote für Jugendliche", schreibt sie im Projektblog. Ganz neu seien etwa Jugendreisen ins Ausland. "Auch 2015 möchten wir wieder viele Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien mit in den Urlaub nehmen", ergänzt der Awo-Vorsitzende Thomas Treptau. Wer die Jugendarbeit unterstützen möchte, kann dies unter der Projektnummer 22993.
volksfreund.de/meinehilfeExtra

Per Banküberweisung an "Meine Hilfe zählt", Konto 220012, Sparkasse Trier (BLZ 58550130), IBAN: DE47 5855 0130 0000 2200 12 oder Konto 191919 bei der Volksbank Trier (BLZ 58560103), IBAN: DE67 5856 0103 0000 1919 19 Im Verwendungszweck bitte immer die vier- oder fünfstellige Projektnummer angeben, damit die Spende ihrem Zweck zufließen kann. Spenden ohne Projektangabe fließen in einen gemeinsamen Topf, der unter allen Initiativen verteilt wird. Falls eine Veröffentlichung des Spendernamens im TV gewünscht wird, bitte ein "X" auf dem Überweisungsformular eintragen. Bis zu 200 Euro gilt der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung. Hat ein Projekt vor Buchung der Spende das Ziel erreicht, kommt der Betrag anderen Projekten zugute. . Online: Unter volksfreund.de/meinehilfe Projekt auswählen, Spendenbutton anklicken, abgefragte Daten eingeben. Jede Spende wird zu 100 Prozent weitergeleitet, der TV trägt die kompletten Transferkosten.Extra

Bis zu 500 Kinder und Jugendliche werden in einem Anfang des Jahres errichteten Don-Bosco-Zentrum in Freetown (Sierra Leone) betreut, darunter viele Ebola-Waisen. TV-Leser können die Arbeit des aus Aach bei Trier stammenden Salesianerbruders Lothar Wagner in Westafrika unter der Projektnummer 25709 unterstützen.

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