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Gegen Rechts: Verein macht mobil

Gegen Rechts: Verein macht mobil

Rechtspopulistische Überzeugungen kommen zunehmend aus der Mitte der Gesellschaft. Eine große Gefahr. Der Verein "Für ein buntes Trier, gemeinsam gegen Rechts" hält dagegen. TV-Leser können die bedeutsame Vereinsarbeit unterstützen.

In den vergangenen Monaten hatten Rechtsextreme in Konz mehrfach Banner mit fremdenfeindlichen Sprüchen aufgehängt sowie rassistische Parolen auf Mauern gesprüht. Viele Bürger sind aufgestanden, um deutlich während einer Demonstration zu sagen: Konz ist bunt, hier gelten Respekt und Menschenwürde. Der Trierer Verein "Für ein buntes Trier, gemeinsam gegen Rechts" hatte den engagierten Konzer Bürgern bei der Organisation der Demo geholfen.

Auch im vergangenen Jahr hatte sich Trier dank des 2012 gegründeten Vereins gegen Rechts quergestellt. Zur Erinnerung: Mehrere Hundert Gegendemonstranten blockierten die Römerbrücke, die NPD drehte um.

Oder: In einem Flyer hat der Verein die gängigsten falschen Infos über Flüchtlinge mit Fakten widerlegt. Hauptziel des Vereins ist, zusammen mit allen Akteuren, die sich in diesem Bereich in Trier engagieren, die Arbeit gegen Rechtsextremismus zu bündeln und breite Bevölkerungsschichten in diese Arbeit einzubeziehen.
Wie ist die Stimmung aktuell in Trier? Nicola Rosendahl vom Verein "Für ein buntes Trier, gemeinsam gegen Rechts" sagt: "Die NPD spielt heute eigentlich keine Rolle mehr in Trier, der Rechtspopulismus, der aus der Mitte der Gesellschaft kommt, ist sehr gefährlich." Dagegen hilft laut Rosendahl, nicht müde zu werden, immer wieder breite Debatten über Menschenrechte zu führen, "auch wenn es anstrengend ist".

Die Zahl derer, die an Demos teilnehmen würden, sei rückläufig, sagt Rosendahl. Es sei schwerer geworden, die Menschen zu bewegen, für eine bunte Gesellschaft auf die Straße zu gehen. Die Vereinsmitglieder tüfteln an neuen Konzepten, um die Bürger zu bewegen, immer wieder über Menschenrechte öffentlich zu debattieren.

"Für ein buntes Trier, gemeinsam gegen Rechts" hat schon viel in Trier und Umgebung bewegt. TV-Leser können diese Arbeit über zwei Meine Hilfe zählt-Projekte (Projektnummern: 12795 und 17347) unterstützen. Es fehlen noch insgesamt 825 Euro für die Ausstattung des Vereinsbüros sowie für die Anschaffung zweier stabiler Pavillons - damit sich der Verein bei Wind und Wetter gegen Rechts stellen und die für Trierer wichtige Arbeit leisten kann.Auch diese Projekte brauchen Hilfe

Das Projekt "Gib Malaria keine Chance! Hilfe für ein gefährdetes Krankenhaus in Kenia” (Projektnummer 23178) braucht noch 23 535 Euro. Erst 5 Prozent sind finanziert.

"Engagierter kenianischer Student kämpft für verbesserten Umweltschutz”: Felix Madanga braucht für sein Projekt (43901) nur noch 60 Euro.
Das neue Projekt "Brücken bauen im Regenwald” (48224) benötigt 3100 Euro, um Brücken für arme Menschen im kongolesischen Regenwald wieder aufzubauen.

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