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Junge Menschen in Ruanda hoffen auf Hilfe aus der Region Trier

Junge Menschen in Ruanda hoffen auf Hilfe aus der Region Trier

Die Trierer Stiftung Léontine gibt jungen Männern und Frauen aus Ruanda Aussicht auf eine bessere Zukunft. TV-Leser können mithelfen, damit 20 neue Stipendien vergeben werden können.

Trier. "Ich bin 15 und die jüngste von meinen Geschwistern. Meine Eltern sind arm, sie haben wenig Land. Mein Vater hat eine Behinderung und meine Mutter ist alt, sie kann die Schulgebühren für mich und meine Geschwister nicht aufbringen", steht in einem Brief, den Philippe aus Ruanda an die Trierer Stiftung Léontine geschrieben hatte.
Weiter bittet das Mädchen in dem Schreiben um Hilfe für das Schulgeld. Schulkleidung und Hefte wolle sie "irgendwie selbst besorgen". Sie verspricht, sich anzustrengen und die Stiftung nicht zu enttäuschen. Philippe will lernen und kann es noch nicht, weil ihre Familie es sich nicht leisten kann, das Mädchen in die Schule zu schicken.
Der Teenager weiß, dass die einzige Chance, sich eine gute Zukunft aufzubauen, in einer Schul- und Berufsausbildung liegt. Briefe wie die von Philippe erhält die Stiftung viele. Jungen und Mädchen aus dem Norden Ruandas schreiben sie. Dort wo das Land heute noch unter den Folgen des Völkermordes im Jahr 1994 leidet, die Böden karg und die Menschen bitterarm sind.
"Bildung ist der Schlüssel zu einer besseren Zukunft", betont Frank Schmitz. Er ist Vorstandsmitglied der Stiftung und weiß genau, wovon er spricht. Schmitz ist Lehrer an der Berufsbildenden Schule Gewerbe und Technik in Trier. Während seiner Referendarzeit hatte ihn der Stiftungsvater, der pensionierte Berufsschullehrer Gottfried Nyssen, überzeugen können, sich auch für Menschen in Ruanda einzusetzen. Nyssen hat schon vieles in Ruanda bewegt, vom Häuserbau für Kriegswitwen bis hin zur Errichtung von Schulen. Einen besonderen Blick hat die Stiftung auf Mädchen und junge Frauen, damit auch sie eine Berufsausbildung etwa als Schneiderin oder Schreinerin machen können. Die Ausbildung findet in einem sogenannten Berufskolleg statt - Theorie und Praxis werden vermittelt, die Schüler leben dort.
"Um 20 Stipendien für jeweils ein Jahr zu vergeben, braucht die Stiftung rund 2500 Euro", sagt Schmitz.
Mit einer Spende können TV-Leser unter der Projektnummer 15801 dazu beitragen, dass 20 junge Menschen ein Stück weit an die Hand genommen werden, um dann mit ihrem schulischen Grundwissen und dem erworbenen Können den Weg aus der Armut eigenständig gehen zu können. Davon profitieren nicht nur die jungen Leute in Ruanda, sondern deren ganze Familien. Vielleicht auch die lernwillige Philippe - und ihre Eltern und Geschwister.
volksfreund.de/meinehilfeExtra

Per Banküberweisung an "Meine Hilfe zählt". Konto 220012 bei der Sparkasse Trier (BLZ 58550130) oder Konto 191919 bei der Volksbank Trier (BLZ 58560103). Im Verwendungszweck bitte die vier- oder fünfstellige Projektnummer angeben, damit die Spende ihrem Zweck zufließen kann. Spenden ohne Projektangabe fließen in einen gemeinsamen Topf, der unter allen Initiativen verteilt wird. Falls eine Veröffentlichung des Spendernamens im TV gewünscht wird, bitte ein "X" auf dem Überweisungsformular eintragen. Bis zu 200 Euro gilt der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung. Ist eine separate Quittung erwünscht, bitte Adresse angeben. Hat ein Projekt vor Buchung der Spende das Ziel erreicht, kommt der Betrag anderen Projekten zugute. Online: Unter volksfreund.de/meinehilfe Projekt auswählen, Spendenbutton anklicken, abgefragte Daten eingeben. Jede Spende wird zu 100 Prozent weitergeleitet. DiL